E-Mail-Marketing für Fotografen: Echte Beispiele, Vorlagen und Tipps

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Tara S.
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Wenn du selbstständig als Fotograf arbeitest, sollte E-Mail-Marketing auf jeden Fall Teil deiner Strategie sein. Mit einem durchschnittlichen ROI von 36 Dollar für jeden investierten Dollar ist es eine starke Möglichkeit, dein Fotografie-Business voranzubringen.

Du möchtest die Grundlagen lernen, weißt aber nicht, wo du starten sollst? Hier bist du genau richtig. Wir erklären dir alles, was du über E-Mail-Marketing für Fotografen wissen musst. Dazu gibt es Tipps, Vorlagen und echte Beispiele von anderen Fotografen.

Los geht’s.

Inhaltsübersicht
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E-Mail-Marketing für Fotografen: Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung

Bereit loszulegen? Hier findest du eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, die dir hilft, deine E-Mail-Marketing-Pläne auf den Weg zu bringen und dein Fotografie-Business zu promoten.

Schritt 1: Wähle E-Mail-Marketing-Software

E-Mail-Marketing-Software ermöglicht dir, eine E-Mail-Liste aufzubauen, deine E-Mails zu gestalten und zu versenden sowie deren Performance zu verfolgen. Das ist ein unverzichtbarer Schritt für jede E-Mail-Marketing-Strategie.

Welche Software du auswählst, hängt von deinem Erfahrungsstand, deinem Budget und deinen Anforderungen im E-Mail-Marketing ab. Als Fotograf solltest du darauf achten, dass das Tool designorientiert ist, mit großen Bildbereichen, stylischen Schriftarten und Abständen sowie vielen Anpassungsmöglichkeiten. Ein paar Optionen, die wir besonders mögen:

  • Mailchimp: Bietet eine gelungene Mischung aus visuellen Möglichkeiten und Benutzerfreundlichkeit, inklusive vieler Vorlagen mit Bildbereichen und einer einfachen Einbindung von Fotos und Galerien.
  • Klaviyo: Hervorragend zur Einbindung von Bildern und Text-Overlays. Außerdem stark bei Segmentierung und Personalisierung.
  • Constant Contact: Setzt auf maximale Einfachheit, mit leicht austauschbaren Bildern, fotofreundlichen Layouts und integriertem Zugriff auf Stockfotos.

Du kannst auch die Softailed-Liste der besten E-Mail-Marketing-Software nutzen, um deine Auswahl einzugrenzen.

Schritt 2: Bau deine E-Mail-Liste auf

Um mit E-Mail-Marketing loszulegen, brauchst du zuerst eine Liste von E-Mail-Adressen, die du anschreiben kannst. Eine E-Mail-Liste für freiberufliche Fotografen aufzubauen, kostet etwas Mühe, aber es lohnt sich. Hast du den richtigen Weg für dich gefunden, wächst die Liste mit der Zeit immer weiter.

Hier ein paar Möglichkeiten, wie du mit dem Aufbau starten kannst.

Deine Website

Wenn du Traffic auf deiner Website hast, füge ein Newsletter-Anmeldeformular hinzu, um die E-Mail-Adressen der Besucher einzusammeln. Ein Lead Magnet hilft dabei, Leute dazu zu motivieren, ihre Kontaktdaten zu teilen. Probiere zum Beispiel:

  • Einen Guide zur Vorbereitung auf ein Shooting.
  • Eine Warteliste für Mini-Sessions.
  • Einen Guide zu Locations oder Veranstaltungsorten.

Damit bietest du deinen Besuchern einen echten Mehrwert und erhöhst die Chance auf Anmeldungen.

Deine Social Media

Wenn du eine aktive Community auf Social Media hast, nutze diese Plattformen, um dein E-Mail-Anmeldeformular zu bewerben. Füge einen Anmeldelink in deine Bio ein oder veranstalte ein Social Media Giveaway, bei dem Teilnehmer sich registrieren sollen.

Events

Fotografen arbeiten oft direkt mit Kunden. Biete bei Shootings die Möglichkeit an, sich für deinen Newsletter einzutragen und überlege, lokale Events zu besuchen, um deine Marke zu stärken und deine E-Mail-Liste zu vergrößern.

Quote From Photographer Charles Moll

Credit: Charles Moll

Lies hierzu: E-Mail-Marketing Lead-Generierungstechnik

Schritt 3: Leads segmentieren

Sobald du ein paar E-Mail-Adressen hast, an die du Marketing betreiben kannst, ist es Zeit für das sogenannte „Segmentieren“ deiner Leads. Das bedeutet, dein Publikum in Segmente aufzuteilen – basierend auf bestimmten Kriterien oder gemeinsamen Merkmalen. Laut Daten von Hubspot erzielen segmentierte E-Mails 30 % mehr Öffnungen und 50 % mehr Klicks als unsegmentierte.

Wenn du zum Beispiel auf professionelle Porträts und Eventfotografie spezialisiert bist, sollte jede Zielgruppe unterschiedliche Nachrichten erhalten. Auch Interessenten und ehemalige Kunden brauchen personalisierte Inhalte.

Die meisten E-Mail-Marketing-Tools machen es leicht, Gruppen danach zu erstellen, wie und wo sich Personen angemeldet haben. So kannst du jede Gruppe separat ansprechen.

Schritt 4: Klare Ziele festlegen

Wenn du mit E-Mail-Marketing für dein freiberufliches Fotografie-Business startest, sollte jede E-Mail-Kampagne einen klaren Zweck haben. Möchtest du den Verkauf deiner Produkte steigern, bestehende Kunden zu Wiederholungskäufen oder Empfehlungen motivieren oder deine Markenbekanntheit erhöhen? Wenn du das geklärt hast, fällt es dir leichter, die richtigen Inhalte auszuwählen und den effektivsten Call-to-Action einzubauen.

Egal, welche Ziele du hast – schreib sie auf und überprüfe sie regelmäßig, während dein Publikum und dein Business wachsen. Überlege dir, beim Zielsetzen die S.M.A.R.T.-Methode zu nutzen, damit deine Ziele spezifisch, messbar, erreichbar, realistisch und termingebunden sind.

Graphic showing SMART Goals - specific, measurable, achievable, time bound

Ein paar Beispiele für Ziele, die du für deine E-Mail-Kampagnen setzen könntest:

  • Im laufenden Quartal 10 Kunden über E-Mail-Marketing gewinnen.
  • Diesen Monat 1.000 Dollar Umsatz durch E-Mail-Promotions erzielen.
  • Diesen Monat drei Empfehlungen über E-Mail-Marketing erhalten.

Schritt 5: Wähle den Kampagnentyp aus

Es gibt verschiedene Arten von E-Mail-Marketing-Kampagnen. Du kannst mit einer Variante starten, aber viele kombinieren auch unterschiedliche Kampagnenarten, um bessere Ergebnisse zu erzielen. Zur Auswahl stehen:

  • Willkommens-Mails: Werden verschickt, wenn jemand auf deine Liste kommt. Sie schaffen Erwartungen, stellen deine Marke vor und bauen Vertrauen auf.
  • Newsletter: Regelmäßige Updates (wöchentlich/monatlich). So bleibst du im Kopf, teilst Inhalte, Ankündigungen und deine Arbeiten. Sieh dir einige Arten von Newslettern an, die du wählen könntest.
  • Promotion-/Verkaufs-Mails: Rabatte, Launches und zeitlich begrenzte Angebote. Diese sind darauf ausgelegt, Umsatz oder Buchungen anzukurbeln.
  • Lead Nurture Mails: Auch bekannt als „Drip“-Kampagnen. Diese Sequenzen sind dafür da, aus Interessenten kaufbereite Kontakte zu machen.
  • Transaktions-Mails: Quittungen, Bestätigungen, Buchungsdetails. Sie liefern wichtige Infos (hier kannst du aber auch Branding und Marketing unterbringen!).
  • Feedback-/Umfrage-Mails: Bitte um Bewertungen, Testimonials oder Feedback. Damit kannst du dein Angebot verbessern und Social Proof für andere potenzielle Kunden generieren.
  • Meilenstein-/Beziehungs-Mails: Zum Geburtstag, Jubiläen oder anderen Anlässen. So vertiefst du die Beziehung zu deinen Kunden und erhöhst die Bindung.

Im Großen und Ganzen lassen sich diese in vier Schwerpunkte einteilen:

  • Beziehungsaufbau (Willkommen, Newsletter, Meilensteine)
  • Bildung und Entwicklung (Newsletter, Drip-Kampagnen)
  • Verkauf und Conversion (Promotions und Launches)
  • Operatives (Transaktionsmails und Bestätigungen)

Schritt 6: Kreiere ansprechende Inhalte

Es gibt keine Garantieformel für erfolgreiche und schöne E-Mails, aber es gibt ein paar Tipps zur Gestaltung und E-Mail-Design, die dir helfen können, deine Öffnungs- und Klickraten zu steigern.

Achte besonders darauf:

  • Eine klickbare Betreffzeile zu erstellen.
  • Eine attraktive E-Mail mit spannendem Text und Bildern zu gestalten.
  • Einen klaren Call-to-Action einzubauen, damit Interessenten auf ihrer Reise mit deiner Marke weitergehen.

Diese Elemente brauchen Übung und Feinschliff, also nimm dir die Zeit, tiefer einzusteigen und mehr darüber zu lernen. Immer öfter kommen dabei auch KI-Tools im E-Mail-Marketing zum Einsatz, die dir das Erstellen einfacher und schneller machen können.

Schritt 7: Messe die Ergebnisse und passe dich an

Sobald deine erste Kampagne verschickt ist, solltest du analysieren, wie sie performt hat und was du daraus lernen kannst, um deine Ziele noch besser zu erreichen. Die meisten E-Mail-Tools machen es dir leicht, mit Analysen und Berichten zu verstehen, wie Leute mit deinen Inhalten interagieren. So lernst du genau, was bei deiner Zielgruppe ankommt und wie du deine Strategie weiterentwickeln kannst. Besonders praktisch: Viele E-Mail-Marketing-Tools gestalten dies ganz unkompliziert.

Mindestens bieten die meisten Plattformen diese Kennzahlen an:

  • Öffnungsraten
  • Klickraten
  • Conversions
  • Abmeldungen
  • Spam-Beschwerden

Falls du mit den Begriffen nicht vertraut bist, erklären wir alles in unserer Liste der E-Mail-Marketing-Begriffe.

Die Vorteile von E-Mail-Marketing für Fotografen

Beim E-Mail-Marketing gibt es viele Vorteile—gerade für kleine Unternehmen wie Fotografen. Hier sind einige Pluspunkte, die dich erwarten, wenn du in E-Mail-Marketing investierst:

Spare Geld

E-Mail-Marketing ist sehr günstig, besonders wenn du ein kleines Unternehmen mit einer überschaubaren E-Mail-Liste hast. Für ein paar Dollar im Monat erreichst du gezielt Kunden und potenzielle Kunden. Und im Gegensatz zu Social Media ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass deine Marketingbotschaft auch wirklich ankommt.

Es gibt eine ganze Reihe von günstigen E-Mail-Marketing-Software-Plattformen, die speziell auf die Bedürfnisse kleiner Unternehmen zugeschnitten sind. Wenn du wenige Abonnenten hast, kannst du sogar einige kostenlose E-Mail-Marketing-Plattformen ausprobieren.

Übernimm die Kontrolle über deine Zielgruppe

Deine E-Mail-Liste gehört ganz dir. Du bist im Besitz der Kontakte und hast den kompletten Erfolg selbst in der Hand. Das unterscheidet sich enorm von Social Media-Plattformen, auf denen eine Algorithmus-Änderung deine Sichtbarkeit sofort einschränken kann.

Vernetze dich mit Kunden und stärke deine Marke

E-Mail-Marketing ist ein super Weg, die Aufmerksamkeit der Leute zu bekommen. Mit der Zeit kannst du so deine Marke aufbauen.

Durch den regelmäßigen Kontakt lernen Kunden und Interessenten dich, deine Philosophie und dein Angebot viel besser kennen. Das hilft dir, dich von der Konkurrenz abzuheben und sorgt dafür, dass sie an dich denken, wenn sie oder jemand aus ihrem Umfeld einen Fotografen braucht.

Zeige deine besten Arbeiten

Rund 60 Prozent der Leute sagen, dass Marketing-E-Mails ihre Kaufentscheidungen beeinflusst haben. Das ist deine Chance, deine kreative Bildsprache zu präsentieren und Eindruck zu machen.

Teile deine besten Fotos oder verlinke dein Online-Portfolio direkt in deinen Mails. So bleibst du bei deinem Publikum präsent und erhöhst die Wahrscheinlichkeit, dass sie dich auswählen, wenn sie einen Fotografen brauchen.

Erhöhe deine Buchungen

Bleibst du in Kontakt, erinnern sich Kunden besser an dich und fassen mehr Vertrauen in dein Unternehmen. Die Buchung eines Fotografen ist eine große Entscheidung, die Zeit braucht. Durch regelmäßige Kommunikation ist die Chance größer, dass du gewählt wirst—oder sie deinen Namen weiterempfehlen.

Mehr Umsatz in schwächeren Zeiten

Wenn du in ruhigeren Monaten mehr Aufträge willst, kann E-Mail-Marketing definitiv helfen.

Du kannst Rabatte oder Aktionen zu deinen Fotografie-Dienstleistungen ankündigen oder besondere Print-Aktionen starten. Vielleicht probierst du auch mal Affiliate-Marketing aus. (Sieh dir unsere Favoriten für die beste Affiliate-Marketing-Software an!)

Sobald du eine aktive E-Mail-Liste hast, liegt es an dir, herauszufinden, was für deine Zielgruppe spannend ist und wie du das für mehr Umsatz nutzen kannst.

Echte Beispiele für E-Mail-Marketing von Fotografen

Wer praktische Beispiele für E-Mail-Marketing sucht, das tatsächlich zum Erfolg für Fotografen geführt hat, findet hier ein paar Highlights:

Mehr Buchungen mit einer E-Mail-Wartelisten-Strategie

Nina Mace hat mit einer wartelistenbasierten E-Mail-Kampagne ihre Buchungen gesteigert. Ihre Strategie war erfolgreich, da sie Vorfreude schaffte, Frühbuchern exklusiven Zugang bot und durch Verknappung Mini-Shootings schnell füllte.

So lief es ab:

  • Warteliste per E-Mail aufgebaut, mit exklusivem Frühzugang zu einem Spezial-Angebot.
  • Vergangene Kunden und Social-Follower zur Anmeldung für exklusiven Zugang eingeladen.
  • Mini-Shooting-Termine zuerst an die Warteliste per spezieller Buchungsseite veröffentlicht.
  • Begrenzte Plätze sorgten für Dringlichkeit und schnelle Buchungen.
Email Marketing Photographer Example Nina Mace

Aus kalten Leads zahlende Kunden machen

Jeffrey Wang, Director bei Perfect Moment Photo and Video, hat seine Buchungen erhöht, indem er eine gezielt ausgerichtete Nurture-Kampagne mit intelligenter Listen-Segmentierung, Personalisierung und visuell ansprechenden E-Mails gestartet hat. Das führte zu einer Conversion-Rate von 15–23 % und steigerte die Öffnungsrate um 40 %.

So hat es funktioniert:

  • Liste geprüft und neu aufgebaut – dabei hat er vergangene Kunden, nicht gebuchte Anfragen, Hochzeitsmesse-Leads und Social-Media-Leads genutzt.
  • Zielgruppen segmentiert, damit jede Gruppe relevante und interessensgerechte Inhalte bekommen hat.
  • E-Mails personalisiert, indem der Vorname des Empfängers genutzt wurde, um das Engagement zu steigern.
  • Hochwertig gestaltete E-Mails verschickt mit professionellen Fotos, echten Kundengeschichten und einem klaren, prägnanten Call-to-Action.
Email Marketing Photographer Example 1 Jeffrey Wang
Email Marketing Photographer Example 2 Jeffrey Wang
Email Marketing Photographer Example 3 Jeffrey Wang
Lies hierzu: E-Mail-Marketing Erfolgsgeschichten

E-Mail-Marketing-Tipps für Fotografen

E-Mails funktionieren für Fotografen am besten, wenn sie wie eine Erweiterung deines Portfolios wirken – nicht wie ein Werbeblast. Mit diesen Tipps sehen deine E-Mails nicht nur gut aus, sondern werden auch geöffnet und bringen wirklich Buchungen.

Auf Fotos und Design setzen

Starte mit deinen Bildern. Verwende saubere Layouts, großzügige Abstände und große Visuals, damit deine Arbeit im Mittelpunkt steht. Verzichte auf überladene Designs, die mit deinen Fotos konkurrieren.

Bilder für schnelles Laden komprimieren

Hochauflösende Bilder sehen toll aus, aber große Dateien können E-Mails verlangsamen oder abgeschnitten werden – vor allem auf mobilen Geräten. Komprimiere Bilder vor dem Hochladen auf 100–300 KB pro Bild und halte die Breite bei 600–800 px. So laden deine Mails schnell und die Qualität bleibt sichtbar hoch. Nutze JPG für Fotos, vermeide PNGs (außer du brauchst Transparenz) und teste immer auf dem Handy vor dem Versand.

Auf das Wesentliche konzentrieren

Deine E-Mail muss nicht die ganze Geschichte erzählen. Eine klare Botschaft pro E-Mail reicht aus. Kombiniere einen kurzen Textblock mit aussagekräftigen Bildern und ermögliche interessierten Lesern einen Klick für weitere Infos.

Biete echten Mehrwert

Gib deinen Abonnenten einen Grund, auf deiner Liste zu bleiben, zum Beispiel exklusiven Zugang zu Mini-Sessions, Buchungstipps, saisonale Guides oder spezielle Angebote. Wertvoller Content schafft Vertrauen – lange bevor jemand bereit ist zu buchen.

Nicht übertreiben

Mehr E-Mails bedeuten nicht automatisch bessere Ergebnisse. Sende regelmäßig, aber nicht ständig. Ein durchdachter monatlicher oder saisonaler Rhythmus reicht oft aus und funktioniert meist besser als ständige Werbeaktionen.

Testen, testen, testen

Probiere verschiedene Betreffzeilen, Sendezeiten, Layouts und Call-to-Actions aus. Kleine Änderungen können einen großen Unterschied bei Öffnungs- und Klickraten machen, besonders bei visuell geprägten E-Mails.

Immer einen klaren Call to Action einbauen

Sag deinen Lesern genau, was sie als Nächstes tun sollen – eine Session buchen, eine Galerie ansehen, auf die Warteliste setzen oder einfach auf die E-Mail antworten. Ein starker CTA funktioniert meist besser als viele konkurrierende Optionen.

Sieh dir auch unseren Guide zu den Grundlagen des E-Mail-Marketings für weitere nützliche Tipps an. Außerdem erfährst du, wie andere Profis, wie etwa Anwälte, Zahnärzte und Immobilienprofis, E-Mail-Marketing erfolgreich nutzen.

E-Mail-Marketing-Vorlagen für Fotografen

Beim Erstellen einer richtig guten Marketing-E-Mail kommt es auf das Design an – besonders, wenn du in einem visuellen Bereich wie Fotografie arbeitest. Zum Glück gibt es eine Menge großartiger E-Mail-Marketing-Vorlagen speziell für Fotografen.

Alles, was du tun musst, ist, die Vorlagen zu finden, die dir gefallen, und sie mit deinen eigenen Bildern, Farben und deinem Branding anzupassen. So einfach ist das! Hier findest du ein paar tolle Anlaufstellen für E-Mail-Vorlagen:

  • Etsy: Auf Etsy kannst du Vorlagen kaufen, die von Fotografen für Fotografen entworfen wurden. Die meisten sind relativ günstig und lassen sich ganz einfach in Canva bearbeiten – das ist ebenfalls günstig und unkompliziert.
  • E-Mail-Design-Software-Anbieter: E-Mail-Design-Software wie Unlayer, Stripo und BEEFree sind No-Code-Optionen, um schöne E-Mails zu gestalten. Sie bieten hunderte oder sogar tausende Vorlagen, die du ganz einfach anpassen kannst.
  • Deine E-Mail-Marketing-Software: Die meisten besten E-Mail-Marketing-Software-Plattformen bieten kostenlose Vorlagen, die du nach deinen Vorstellungen anpassen kannst.

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FAQ

Wie bekomme ich eine E-Mail-Liste von freiberuflichen Fotografen

Du solltest dir im Normalfall keine E-Mail-Liste von freiberuflichen Fotografen „besorgen“ oder kaufen. Gekaufte oder gesammelte Listen verstoßen meist gegen Anti-Spam-Gesetze und können deinem Absender-Ruf schaden. Selbst wenn du diese Probleme irgendwie umgehst, wirst du wahrscheinlich schlechte Interaktionen von Leuten bekommen, die sich nie freiwillig für deine Nachrichten angemeldet haben.

Wenn du dir eine E-Mail-Liste auf eine ethische, nachhaltige und effektive Weise aufbauen möchtest, probiere zum Beispiel Folgendes:

  • Einen Lead-Magneten erstellen und ihn dann über deine Website, auf Social Media und bei Events bewerben.
  • Mit komplementären Anbietern zusammenarbeiten, um ihre Zielgruppe zu erreichen. Wenn du zum Beispiel Hochzeitsfotograf bist, könntest du mit einem Hochzeitsplaner kooperieren.
  • Facebook- oder Instagram-Anzeigen schalten, die Besucher zu deinem Lead-Magneten bringen und deine Liste schneller wachsen lassen.
  • Events, Workshops oder Messen nutzen, um Kontakte zu knüpfen. Biete einen kostenlosen Guide oder eine Checkliste an, gewinne die Aufmerksamkeit mit einem Gewinnspiel oder einer Verlosung oder versende Follow-up-E-Mails nach Events.

Gibt es E-Mail-Automatisierungsfunktionen, die Fotografen nutzen sollten

Fotografen, die E-Mail-Automatisierung clever nutzen, buchen meistens mehr Shootings mit weniger manuellem Nachfassen. Entscheidend ist, die passenden Automationen einzusetzen, nicht einfach alle. Wir empfehlen dir, Folgendes auszuprobieren:

  • Willkommens-/Lead-Capture-Automation: Verschickt automatisch eine E-Mail, sobald sich jemand in deine Liste einträgt.
  • Nachfass-Automation bei Anfragen: Sendet eine Erinnerung, wenn jemand eine Anfrage stellt, aber nicht bucht.
  • Lead-Nurturing-/Drip-Sequenzen: Verschickt eine vordefinierte E-Mail-Serie über mehrere Tage oder Wochen, um Kunden näher an eine Entscheidung zu bringen.
  • Onboarding-Automation für Kunden: Sendet automatisch Vorbereitungsmails, sobald jemand gebucht hat.
  • Automation für Galerielieferung und nach dem Shooting: Löst Mails nach einem Shooting aus. Das ist ein richtig guter Upselling-Moment.

Mehr Tipps findest du in unserem Beitrag zu Best Practices für Marketing Automation.

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Ich bin Content-Strategin und glaube fest an die Fähigkeit des geschriebenen Wortes, Menschen zu verbinden und zum Handeln zu bewegen. Wenn ich nicht gerade daran arbeite, den organischen Traffic zu steigern, bin ich wahrscheinlich irgendwo unterwegs und laufe.

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