Falls du dich schon mal mit Automatisierungsplattformen beschäftigt hast, ist dir bestimmt eines aufgefallen: Die können ziemlich schnell teuer werden. Die Preise bei Zapier steigen rasant an, und bei Make wird für jede einzelne Aktion abgerechnet. Und Automatisierungstools, die auf KI setzen? Kannst du vergessen! Die Preise sind komplett unvorhersehbar, sobald LLM-Tokens ins Spiel kommen. Ich habe tatsächlich mal 26 Dollar bezahlt, nur um einen einzigen Flow in Gumloop auszuführen.
Pabbly Connect dagegen hat sich genau mit dem Gegenteil einen Namen gemacht: Leistungsstarke Automatisierung zu einem Preis, der das Konto nicht sprengt. Die Plattform setzt konsequent auf Lifetime-Deals, die fast immer verfügbar sind – ab 249 Dollar für 3.000 monatliche Tasks. Kein Wunder, dass heute mehr als 14.000 Nutzer dabei sind.
Aber günstiger bedeutet nicht automatisch besser. Genau deshalb wollte ich die Plattform genauer unter die Lupe nehmen.
In diesem Review schaue ich mir Pabbly Connect, das Flaggschiff im Pabbly-Ökosystem, ganz genau an. Ich zeige dir, was die Plattform so attraktiv macht, wo es noch Schwächen gibt und ob sich die Ersparnis am Ende wirklich lohnt.
Was ist Pabbly Connect?
Pabbly Connect ist eine No-Code-Automatisierungsplattform, die verschiedene Web-Apps miteinander verbindet und Workflows automatisiert – ganz ohne technisches Vorwissen. Du wählst einen Auslöser (zum Beispiel eine neue Zeile in einer Tabelle), fügst Aktionen hinzu (wie etwa eine E-Mail senden oder in Slack posten), und die Automatisierung läuft reibungslos ab. Es ist die beliebteste App im Pabbly-Toolset, zu dem auch Chatflow (eine WhatsApp-Automatisierungsplattform), Subscription Billing, ein E-Mail-Marketing-Tool und mehr gehören.

Das Pabbly-Ökosystem der Apps.
Wenn du schon mal mit Zapier gearbeitet hast, kennst du das Grundprinzip von Automatisierungs-Workflows:
- Auslöser starten Automatisierungen.
- Filter und Router-Schritte ermöglichen es dir, die Abläufe individuell anzupassen.
- Aktionen führen Aufgaben in verschiedenen Apps aus.

Ein grundlegender Pabbly Connect-Workflow, der Google Sheets mit neuen Abonnenten aus Mailchimp aktualisiert.
Das Entscheidende, was Pabbly anders macht? Nur Aktion-Schritte verbrauchen dein Task-Kontingent. Trigger und interne Schritte wie Filter, Router und Verzögerungen zählen nicht zu deinem monatlichen Kontingent. Das bedeutet, du bekommst bis zu dreimal so viele Workflow-Ausführungen wie bei Anbietern wie Zapier oder Make
Die wichtigsten Funktionen von Pabbly Connect
Nachdem ich Plattformen wie Zapier und Make getestet habe, fällt es mir ehrlich gesagt schwer, bei Pabbly viele außergewöhnliche oder besonders fortschrittliche Funktionen zu finden. Das, was die Plattform wirklich auszeichnet, ist vor allem die Kosteneffizienz.
Pabbly ist nicht spektakulär, aber funktioniert – vorausgesetzt, du bist bereit, selbst etwas Arbeit zu investieren (dazu später mehr).
Schauen wir uns also die wichtigsten Funktionen von Pabbly einmal genauer an.
App-Integrationen
Pabbly Connect unterstützt mehr als 2.000 Anwendungen. Das klingt erstmal beeindruckend, bis man es mit der Konkurrenz vergleicht. Zapier bietet über 10.000 und Make mehr als 3.000.
Auch wenn Pabbly weniger Apps unterstützt, deckt die Plattform die wichtigsten Tools aus den Bereichen CRM, Marketing, E-Commerce und Zusammenarbeit ab. Wenn du also mit Google Sheets, Slack, Shopify oder HubSpot arbeitest, bist du bestens versorgt. Für Nischen-Tools könnte es aber schwierig werden.
Die Lösung: Pabbly bietet API-Integration und Webhooks für Apps ohne native Unterstützung. Webhooks sind kostenlos und werden nicht auf dein Task-Limit angerechnet. Falls also mal eine App fehlt, bist du nicht komplett aufgeschmissen.

Einige der Apps, die in Pabbly verfügbar sind.
Leider sind die Integrationen selbst bei bekannten Apps wie Mailchimp im Grunde genommen nur Webhooks mit einer Benutzeroberfläche darüber. Statt eines einfachen „Konto verbinden“-Pop-ups wie bei Zapier, musst du Webhooks manuell einrichten. Das bedeutet: Du legst eigene Webhooks in externen Apps an und passt verschiedene Einstellungen an.
Das sorgt für unnötig viel Aufwand beim Einrichten und macht die Workflows fehleranfälliger. Vielleicht bin ich da verwöhnt, aber für mich war der Integrationsprozess ziemlich mühsam. Wenn du täglich Automatisierungen baust, gehen dir die umständlichen Integrationen mit Sicherheit irgendwann auf die Nerven.
Kostenlose Interne Tasks
Im Gegensatz zu Konkurrenten wie Zapier zählen bei Pabbly interne Tasks wie Filter, Router, Verzögerungen und Formatierungen nicht zu deinem Task-Limit. Das ist einer der Hauptgründe, warum Pabbly günstiger ist als viele andere Anbieter. Werfen wir mal einen Blick auf die internen Tasks, die Pabbly unterstützt.
Filter
Mit Pabbly Connect-Filtern kannst du Bedingungen und Vergleiche festlegen, um „Wenn/Dann“-Logik in deinen Workflows zu erstellen – basierend auf Textwerten aus vorherigen Schritten. Diese Operatoren werden unterstützt:
- Basis: Ist gleich, Existiert, Existiert nicht
- Text: Beginnt mit, Endet mit, Beginnt nicht mit, Endet nicht mit
- Numerisch: Kleiner als, Größer als
- Erweiterte Logik: Du kannst mehrere Bedingungen mit den Operatoren UND oder ODER kombinieren. Beispiel: „{experience} = 5 UND {age} > 28“ gibt Einträge zurück, die beide Bedingungen erfüllen.
Router
Router sind flexiblere Filter, mit denen du Leads/Tasks je nach Filter-Bedingung in verschiedene Gruppen stecken kannst.
Die Filter und Router von Pabbly unterstützen einfache Wenn-Dann-Bedingungen, sind aber nicht so fortschrittlich wie bei Anbietern wie Make und n8n. Verschachtelte Bedingungen, dynamische Abzweigungen oder KI-basierte Filter gibt es nicht
E-Mail-Parser
Mit diesem Schritt bekommst du eine eigene E-Mail-Adresse, die du im BCC-Feld deiner Kommunikation angeben kannst, damit Pabbly Connect die jeweilige E-Mail lesen und auswerten kann. Damit kann Pabbly Daten aus eingehenden E-Mails extrahieren und dorthin senden, wo du sie brauchst: in CRMs, Tabellen oder Datenbanken.

Der E-Mail-Parser von Pabbly kann E-Mails auslesen und Daten automatisch weiterleiten.
Theoretisch ist das eine richtig starke Funktion. In meinem Test habe ich die E-Mail, die ich über den Parser geschickt habe, aber nie erhalten. Und das war kein Einzelfall. Ich bin während meiner Tests immer wieder auf ähnliche Zuverlässigkeitsprobleme gestoßen. Da stellt sich echt die Frage, ob das Feature wirklich wie versprochen funktioniert oder ob es grundsätzliche Stabilitätsprobleme in der App gibt.
Text-, Zahlen- und Datums-Formatierer
Pabbly bietet Text-, Zahlen- und Datums-/Zeit-Formatierer an, mit denen du Daten flexibel anpassen kannst: zum Beispiel Zeichenketten großschreiben, Rechenoperationen durchführen, Daten mit Zeitzonen formatieren und vieles mehr. Das ist besonders nützlich, wenn Apps nicht dieselbe „Datensprache“ sprechen – also ein Tool gibt Daten in einem Format aus, aber das nächste Tool braucht sie in einem anderen.

Der Text-Formatter von Pabbly formatiert Texte um, sodass sie von anderen Tools genutzt werden können.
Verzögerung
Der Schritt „Verzögerung“ ermöglicht es dir, deinen Workflow für Minuten, Stunden oder Tage zu pausieren, bevor die nächste Aktion ausgelöst wird. Pabbly verspricht unbegrenzte Verzögerungszeiten in allen Tarifen, im Gegensatz zu Mitbewerbern wie Zapier, wo bei 30 Tagen Schluss ist.
Ehrlich? Ich glaube nicht, dass viele wirklich Workflows monatelang auf Eis legen müssen. Aber das Feature ist da, falls du es brauchst, und du läufst nicht so schnell gegen eine Wand wie bei anderen Anbietern.
Erweiterte Funktionen
Funktionen wie Router, Pfade und Code-Schritte sind bei allen Pabbly-Tarifen enthalten. Bei der Konkurrenz sind sie oft nur bei teureren Tarifen verfügbar. Pabbly bietet zudem Zugang zu Premium-Anwendungen in allen Tarifen. So kannst du Plattformen wie PayPal, Salesforce und Shopify einfach integrieren.
Team-Zusammenarbeit
Pabbly erlaubt unbegrenzten Zugriff für Teammitglieder bei allen kostenpflichtigen Konten. Das ist vor allem für Agenturen und Unternehmen mit mehreren Beteiligten echt praktisch.
MCP-Server
Pabbly Connect hat dieses Jahr ein MCP-Server-Feature eingeführt. MCP steht für Model Context Protocol. Damit kannst du KI-Agenten lokal ausführen, ohne auf Online-APIs angewiesen zu sein. Die Idee dahinter: Lokale Ausführung senkt die Kosten und gibt dir mehr Kontrolle über deine Automatisierungsaufgaben.
Alles, was du tun musst:
- Richte einen Automatisierungsschritt in Pabbly ein (zum Beispiel eine Nachricht an Google Chat senden).
- Füge ihn dem MCP-Server hinzu, indem du ihn benennst und beschreibst, was er macht.
- Konfiguriere die MCP-Server-URL in deiner KI-Anwendung (zum Beispiel Claude Desktop).
Sobald alles verbunden ist, kannst du Claude anweisen, diese Pabbly-Workflows direkt auszuführen – ohne jedes Mal die Details manuell einzugeben. So werden deine Pabbly-Automatisierungen zu Tools, die KI-Agenten nutzen können.
Die Einrichtung fand ich ziemlich technisch und, wie vieles bei Pabbly, etwas zu umständlich. Wenn du Claude oder ähnliche KI-Tools sowieso schon in deinen Workflows einsetzt, kann es nützlich sein. Ansonsten ist es für die meisten einfach zu viel.
KI-Funktionen
Bei den KI-Features von Pabbly Connect sind die üblichen Verdächtigen dabei – Integrationen mit ChatGPT, Claude und Gemini. Auch wenn es nicht so umfassend ist wie bei anderen Apps, gibt es die „Ask LLM“-Aktion. Damit sendest du einen Prompt an ein LLM und bekommst eine Antwort für deinen automatisierten Workflow zurück. Für die meisten KI-Anwendungen reicht das vollkommen aus.

Wenn du nach modernen KI-Features suchst, wie das Erstellen von Flows mit Prompts, KI-Chat-Fehlerbehebung oder KI-Agenten, hast du bei Pabbly leider Pech. Da dies bei den meisten Automatisierungsplattformen Standard ist, hinkt Pabbly hier hinterher
Einstieg mit Pabbly Connect
Nachdem wir uns die wichtigsten Funktionen angeschaut haben, erzähle ich dir jetzt von meiner Erfahrung beim Erstellen eines Workflows in Pabbly Connect. Um einen neuen Workflow zu erstellen, gehst du ins Pabbly-Dashboard und wählst „Workflow erstellen“ aus.

Das Pabbly Connect Dashboard.
Du kannst wählen, ob du den klassischen/linearen Workflow-Builder oder den neuen Drag-and-Drop-Visual-Builder verwenden möchtest.

Klassischer Builder und neuer Drag-and-Drop-Builder in Pabbly.
Ich fand es zwar gut zu sehen, dass Pabbly beim Thema Benutzeroberfläche zu den großen Konkurrenten aufschließen will, allerdings gab es beim neuen Flow-Builder einige Probleme. Zum Beispiel habe ich absolut nicht herausgefunden, wie man Schritte voneinander trennt und wieder verbindet. Das ist richtig nervig und mühselig, vor allem, wenn du mitten im Workflow größere Änderungen vornehmen musst.
Ein weiteres lästiges Problem mit der Benutzeroberfläche ist, dass es keine Übersichtsliste aller Workflows gibt. Wenn du im linken Menü auf den Button „Workflows“ klickst, landest du direkt im letzten offenen Workflow, und merkwürdigerweise gibt es mit dem neuen Builder keine Möglichkeit, den Flow zu wechseln. Die anderen Workflows erreichst du nur über das Dashboard, wo alle deine Workflows gesammelt sind.
Bei den UI-Problemen bleibt es aber nicht. Die Workflow-Builder erlauben nur einen Auslöser pro Workflow, und der Drag-and-Drop-Builder funktioniert nur vertikal oder horizontal. Immerhin kannst du die Reihenfolge der Schritte mit dem Navigations-Panel aber automatisch anpassen:

Das Einrichten der Schritte war die mühsamste Erfahrung im Vergleich zu ähnlichen Apps. Wie schon erwähnt, arbeitet Pabbly hauptsächlich mit Webhooks. Beispiel Mailchimp: Statt einfach „Konto verbinden“ zu klicken, richtest du Webhooks manuell über einen 7-Schritte-Prozess ein

Aber es kommt noch schlimmer: Diese UI-Anleitungen sind oft sehr schnell veraltet. Während meines Tests hat sich zum Beispiel die Oberfläche von Mailchimp geändert, und die Schritt-für-Schritt-Anleitungen haben plötzlich nicht mehr zum Bildschirm gepasst. App-Oberflächen werden ständig aktualisiert, und die Dokumentation von Pabbly kommt da einfach nicht hinterher. Am Ende bist du beim Troubleshooting komplett auf dich allein gestellt.
Selbst wenn du den Webhook zum Laufen bringst, ist die Fehleranfälligkeit ziemlich hoch. Bei Mailchimp musst du zum Beispiel genau darauf achten, welchen Datentyp du auswählst. Nimmst du den falschen, schlägt dein Workflow nicht einfach fehl, sondern macht plötzlich ganz andere Sachen. Willst du etwa deinen Workflow bei „Subscribers“ auslösen, wählst aber aus Versehen auch „Unsubscribers“, passiert es schnell, dass du E-Mails verschickst, Tags vergibst oder andere Aktionen ausführst – und das an Personen, die du eigentlich gar nicht (mehr) kontaktieren darfst.

Einige Webhook-Optionen in Pabbly.
Fehlerbehebung in Workflows
Die Fehlerbehebung in Pabbly ist genauso umständlich. Im Gegensatz zu anderen Anbietern, die Sandbox-Umgebungen oder automatisierte Tests bereitstellen, musst du bei Pabbly echte Daten in deinen tatsächlichen Apps erzeugen, um Szenarien zu testen.
Beim Debuggen des Mailchimp-Workflows musste ich einen Testkontakt manuell anlegen, den Workflow ausführen, überprüfen, ob alles funktioniert hat, und diesen Testkontakt anschließend wieder manuell löschen. Das musste ich bei jedem Durchgang wiederholen. Wenn du komplexere Workflows testest oder herausfinden willst, warum etwas nicht funktioniert, wird das extrem nervig.
Bei Pabbly bedeutet jeder Test, dass du echte Daten anlegen und wieder bereinigen musst. Das ist ein weiterer versteckter Zeitfresser, der die tägliche Automatisierungsarbeit wie eine lästige Pflicht erscheinen lässt. Im Vergleich dazu kannst du bei Zapier Tests mit Testdaten durchführen, ohne deine Apps tatsächlich zu berühren.
Noch schlimmer ist, dass Fehlermeldungen in Pabbly als sogenannte Toast-Benachrichtigungen erscheinen, die nur für einen winzigen Moment aufflackern. Gerade lang genug, damit du merkst, dass etwas schiefgelaufen ist, aber viel zu kurz, um zu lesen, was überhaupt das Problem war. Das ist eine kleine UI-Details, die aber einen riesigen Einfluss auf die Nutzbarkeit haben. Ich konnte grundlegende Workflows nicht debuggen, weil die Fehlermeldung verschwand, bevor ich sie erfassen konnte. Vielleicht war es ein Einzelfall, aber ich war dadurch komplett blockiert.
Wenn du über diese Ärgernisse hinwegsehen und mit den Fehlern leben kannst, erledigt Pabbly seine Aufgabe. Hier siehst du einen Workflow, den ich gebaut habe: Er wird ausgelöst, wenn neue Mailchimp-Abonnenten hinzukommen. Abonnenten mit Telefonnummer werden zu HubSpot CRM hinzugefügt, alle anderen landen in einer Google-Tabelle.

Pabbly-Workflow für das Hinzufügen von Abonnenten zu HubSpot und Google Sheets.
Pabbly Connect Preise
Beim Thema Preis hält Pabbly Connect wirklich, was es verspricht. Die Plattform bietet zwei Hauptoptionen: wiederkehrende Monats- oder Jahrespläne und Lifetime-Deals. In beiden Varianten sind alle Funktionen enthalten – der einzige Unterschied liegt in der Anzahl der monatlichen Tasks.
Monatliche Abos starten bei 16 Dollar pro Monat für 10.000 Tasks und gehen bis zu 300.000 Tasks für gerade mal 69 Dollar im Monat:

Pabblys monatliche Abotarife.
Vergleich das mal mit Zapier – dort zahlst du für 300.000 Tasks satte 1.799 Dollar im Monat. Da kann einem schon der Kopf schwirren.
Pabbly bietet außerdem regelmäßig unbefristete Lifetime-Deals an. Das ist die beste Kaufoption, wenn du langfristig sparen möchtest und Pabbly auch in Zukunft einsetzen willst. Bei den letzten Lifetime-Deals gab es zum Beispiel 3.000 monatliche Tasks für 249 Dollar oder 20.000 monatliche Tasks für 1.298 Dollar.

Pabblys Lifetime-Deal-Pläne im Vergleich zu Konkurrenz
Pabbly ist auch die einzige Software auf dem Markt, die keine Gebühren für Trigger- und Filter-Schritte verlangt. Obendrauf sind alle Funktionen in jedem Tarif enthalten. Es ist einfach deutlich günstiger als die Konkurrenz. Punkt.
Fazit
Pabbly Connect ist ein solides Tool, wenn du nach einer günstigen Alternative zu Zapier suchst. Du sparst Geld und automatisierst deine Workflows. Aber ich würde es nicht wählen, wenn ich andere Optionen (oder mehr Budget) hätte.
Die Plattform ist auf niedrige Kosten und nicht auf Nutzererlebnis optimiert. Jeder Schritt – vom Einrichten von Webhooks über das Debuggen von Workflows bis hin zu Tests mit echten Daten – erfordert mehr Handarbeit als bei anderen Anbietern. Die Integration ist mühsam. Die Oberfläche hat verwirrende Besonderheiten. Die Zuverlässigkeitsprobleme, die ich erlebt habe, stellen infrage, ob man Pabbly Connect für geschäftskritische Abläufe nutzen sollte.
Außerdem gibt es das Risiko, das mit dem günstigen Lifetime-Deal-Modell einhergeht. Pabbly ist zwar seit 2018 am Markt, aber seine Automatisierungsstrategie auf aggressive Einmalpreise zu bauen, ist grundsätzlich riskant.
Für wen ist es geeignet: Freelancer oder Solopreneure, die einfache Workflows mit kleinem Budget automatisieren wollen und kein Problem mit einem holprigen Einstieg haben. Pabbly Connect ist vielleicht auch für B2C-Unternehmen interessant, die mit wenigen Workflows ein hohes Volumen an Aufgaben abdecken möchten.
Für wen ist es nicht geeignet: Ich würde Pabbly Connect nicht für Teams empfehlen, die täglich automatisieren, komplexe Workflows aufbauen oder bei der Automatisierung auf Verlässlichkeit angewiesen sind.
Extrem günstig, besonders bei Lifetime-Deals
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Es fallen keine Gebühren für Trigger und interne Aufgaben und Filter an (3x mehr Ausführungen im Vergleich zur Konkurrenz)
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Über 2.000 App-Integrationen für die beliebtesten Tools
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Unbegrenzte Workflows und Teammitglieder in allen Tarifen
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30-tägige Geld-zurück-Garantie
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Vorteile
Manuelles Webhook-Setup, selbst für beliebte Apps wie Mailchimp
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Veraltete Dokumentation, die nicht mit den aktuellen App-Oberflächen übereinstimmt
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Kein Sandbox-Testing. Zum Debuggen müssen echte Daten erzeugt werden
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Zuverlässigkeitsprobleme (E-Mails gehen nicht raus, Fehler fallen nicht auf)
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Verwirrende Besonderheiten in der Oberfläche, besonders im neuen Visual Builder
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Kein KI-Flow-Builder oder KI-Fehlerbehebungsassistent
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Nachteile
FAQ
Ist Pabbly Connect besser als Zapier?
Ist Pabbly Connect besser als Zapier?
Ist Pabbly Connect kostenlos?
Ist Pabbly Connect kostenlos?
Pabbly hat einen Gratis-Tarif mit 100 Aufgaben/Monat, ist aber schnell ausgeschöpft. Du bekommst jedoch Zugriff auf alle Pabbly-Funktionen. Damit eignet es sich ideal, um die Plattform auszuprobieren
Wie viel kostet Pabbly vs. Zapier?
Wie viel kostet Pabbly vs. Zapier?
Ist Pabbly Connect einfach zu bedienen?
Ist Pabbly Connect einfach zu bedienen?
Ist Pabbly Connect sicher?
Ist Pabbly Connect sicher?
Pabbly wirbt mit SOC 2 Type II- und DSGVO-Konformitäts-Badges, aber ich konnte die Zertifikate nicht öffentlich finden. Das ist ein Warnsignal, wenn du sensible Kundendaten, Zahlungsinformationen oder Gesundheitsdaten speicherst. Das Unternehmen ist seit 2018 aktiv und bislang gibt es keine größeren gemeldeten Sicherheitsvorfälle. Über 14.000 Nutzer vertrauen der Plattform, aber der fehlende transparente Sicherheitsnachweis könnte für den Einsatz im Unternehmensumfeld kritisch sein.
Für einfache Workflows (etwa das Synchronisieren von Tabellen oder einfache Benachrichtigungen) ist Pabbly wahrscheinlich sicher genug. Bei sensiblen Daten solltest du den Support direkt kontaktieren und nach Sicherheitszertifikaten sowie Compliance-Dokumenten fragen, bevor du weitermachst.