Die Entscheidung zwischen n8n und Make fühlt sich fast so an, als würdest du deinen Lieblingssuperhelden auswählen. Beide sind stark, aber sie zeigen ihre Stärken auf unterschiedliche Weise.
Wenn du überlegst, welche Automatisierungsplattform am besten zu dir passt, bist du hier genau richtig. In diesem Artikel findest du die wichtigsten Unterschiede zwischen n8n und Make und erfährst, welche Lösung zu deinen Bedürfnissen passt.
Was sind n8n und Make?
Beide, n8n und Make (früher bekannt als Integromat), sind Workflow-Automatisierungstools, mit denen du deine Lieblings-Apps verbinden und Abläufe optimieren kannst. Stell dir das wie digitalen Klebstoff vor. Sie helfen dir zum Beispiel dabei, Daten zwischen Google Sheets und Slack zu synchronisieren, automatisierte E-Mails aus einem CRM zu verschicken oder komplexe Geschäftsprozesse zu steuern. Und das alles, ohne dass du viel (oder überhaupt) Code schreiben musst. Ihr gemeinsames Ziel ist es, dir durch Automatisierung das Leben zu erleichtern. Allerdings unterscheiden sie sich in ihrem Ansatz, den Funktionen und den idealen Nutzerprofilen in einigen wichtigen Punkten.
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n8n ist eine Open-Source-Plattform, die besonders flexibel und entwicklerfreundlich ist. Du arbeitest hier mit einer node-basierten Oberfläche, bei der du Apps und Dienste über einen visuellen Workflow-Builder verbindest. Das ist perfekt für alle, die gerne unter der Haube basteln, alles individuell gestalten und nicht vor ein bisschen Code zurückschrecken, wenn es nötig wird. n8n bietet außerdem eine Cloud-Version für Nicht-Entwickler. (Mehr dazu in unserem n8n Review.)
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Make ist ein No-Code-Tool mit einer bunten Drag-and-Drop-Oberfläche, die besonders einsteigerfreundlich gestaltet ist. Hier stehen Benutzerfreundlichkeit und Geschwindigkeit im Vordergrund, weshalb Make ideal für alle ist, die ohne technisches Vorwissen Aufgaben automatisieren möchten und eine geringere Lernkurve als bei n8n suchen. (Mehr dazu in unserem Make Review.)
n8n vs. Make: Schnellvergleich
| Funktion | n8n | Make |
|---|---|---|
| Am besten für | Entwickler, technische Nutzer, regulierte Branchen | Einsteiger, Marketer, nicht-technische Nutzer |
| Startpreis (bezahlt) | 24 $/Monat (2.500 Ausführungen) | 10,59 $/Monat (10.000 Credits) |
| Lernkurve | Steiler, technischer | Einsteigerfreundlich |
| KI-Fähigkeiten | KI-Agenten, RAG-Systeme, KI-Workflow-Builder | Einfache KI-Tools, KI-Agenten (begrenzt) |
| Native Integrationen | 1.200+ | 3.000+ |
| Trigger pro Workflow | Mehrere | Einzelner (Workaround mit Webhooks) |
| Code-Support | Voller JavaScript/Python-Support | Kein Custom Code |
| Test-Tools | Pinndaten, Mock-Daten, globale Fehler-Trigger | Manuelles Testen, Fehler pro Modul |
| Stärke bei der Datenverarbeitung | PDF-Extraktion (integriert) | Textaggregation |
| Support (Bezahlsupport) | E-Mail (Cloud), Community (Self-Hosted) | E-Mail (alle zahlenden Pläne), 24/7 (Enterprise) |
| Bereitstellungsoptionen | Self-Hosted oder Cloud | Nur Cloud |
| Sicherheits-Compliance | SOC 2, DSGVO, volle Kontrolle bei Self-Hosting | SOC 2, DSGVO (nur Cloud) |
Jetzt schauen wir uns an, wie wir n8n und Make in einigen wichtigen Punkten vergleichen können.
1. KI-Fähigkeiten
Wenn es um KI-Fähigkeiten geht, liegt n8n aktuell ganz vorne. Besonders, wenn du an die Grenzen dessen gehen willst, was Automatisierung leisten kann. Aber Make solltest du trotzdem nicht abschreiben. Auch dort gibt es praktische KI-Tools, auch wenn sie nicht ganz so fortschrittlich sind. Schauen wir uns an, was die beiden Plattformen zu bieten haben und warum das für deine Automatisierungen wichtig ist.
Was sind KI-Fähigkeiten in der Automatisierung?
Automatisierung mit KI ist wie ein smarter Assistent, der denken, sich anpassen und sogar aus Daten lernen kann. So lassen sich Aufgaben übernehmen, bei denen Urteilsvermögen, Kontext oder unstrukturierte Informationen wie natürliche Sprache oder Vorhersagen gebraucht werden.
In Automatisierungsplattformen reichen die KI-Fähigkeiten von einfachen Tools (wie das Kategorisieren von Text) bis hin zu fortgeschrittenen Funktionen (wie autonome Agenten, die komplette Workflows eigenständig erkennen können).
n8n’s KI-Agenten und fortschrittliche Tools
n8n ist hier klar im Vorteil, vor allem wegen der KI-Agenten und moderner Features wie Retrieval Augmented Generation (RAG) Systemen. Damit lassen sich Entscheidungen treffen, komplexe Aufgaben bewältigen und auch eigene Daten auf eine Weise nutzen, wie es regelbasierte Systeme nicht können.
- KI-Agenten: Smarte Workflow-Komponenten, die große Sprachmodelle einsetzen, um Entscheidungen zu treffen und Aktionen auszuführen. Sie gehen über einfache Trigger und Regeln hinaus, verstehen den Kontext, wählen selbstständig die nächsten Schritte und interagieren mit Apps und APIs. Im Workflow-Editor von n8n kannst du sie visuell zusammenstellen. So lassen sich komplexe Aufgaben mit mehreren Schritten fast komplett automatisch erledigen.
- Retrieval Augmented Generation (RAG): Dieses System kann relevante Infos aus deinen eigenen Daten (wie Dokumente oder Datenbanken) holen, um intelligentere Antworten oder Aktionen zu liefern. So könntest du zum Beispiel einen Support-Bot bauen, der nicht nur Standardantworten gibt, sondern wirklich deine Produkt-Dokumentation versteht und gezielt beraten kann. n8n macht das möglich – mit integrierten Tools für das Laden von Dokumenten, das Teilen von Text und Vektor-Datenbanken.
- KI-Workflow-Builder (Beta): Wandelt Sprachbefehle direkt in funktionsfähige Automatisierungen um. Beschreibe einfach, was du bauen willst, und n8n erstellt daraus einen kompletten Workflow inklusive Nodes, Konfigurationen und Logik. Im Editor kannst du dann alles einfach weiter anpassen.

n8n RAG KI-Agent Workflow
Diese Funktionen sind richtig spannend, wenn du vorne mit dabei sein willst. Sie eignen sich perfekt für alle, die mit KI experimentieren oder Automatisierungen aufbauen möchten, die auch komplexe Anforderungen aus der Praxis meistern.
Make: KI-Tools
Make steht nicht komplett im Abseits. Hier findest du ebenfalls praktische KI-Tools. Du kannst Text kategorisieren, Sprachen erkennen, Informationen aus Dokumenten extrahieren, Inhalte zusammenfassen und sogar Text übersetzen. Das ist super für grundlegende Aufgaben wie das Sortieren von Kundenfeedback nach Stimmung, das Erfassen wichtiger Details aus Rechnungen oder das Erstellen von Textvorlagen.

Make.com KI-Workflow
Im April 2025 hat Make KI-Agenten eingeführt und damit einen Wandel vom rein visuellen Workflow-Design angestoßen. Anstatt jeden Entscheidungspfad einzeln abzubilden, gibst du einfach Anweisungen in Alltagssprache ein und der Agent übernimmt die Umsetzung. Diese Agenten arbeiten mit den bestehenden Szenarien von Make zusammen. Am praktischsten ist, dass derselbe Agent in unterschiedlichen Automatisierungen mit verschiedenen Werkzeugen funktionieren kann. So sparst du dir doppelte Workflows.

Zendesk mit Make's KI-Agenten verbinden
Allerdings sind die Agenten von Make noch weniger ausgereift als die von KI-orientierten Workflow-Plattformen wie Gumloop und haben gegenüber n8n noch Aufholbedarf. Sie funktionieren nicht außerhalb von Workflows und können auch nicht anderswo eingebettet werden. Außerdem unterstützen sie bisher noch keine RAGs. Für bestehende Make Nutzer bieten Agenten aber trotzdem eine praktische Möglichkeit, intelligente Entscheidungsfindung in bereits vorhandene Automatisierungen einzubauen.
Warum das wichtig ist
KI-Fähigkeiten können deine Automatisierungen von „praktisch“ zu „wow, das ist genial“ bringen. Wenn du nur einfache Aufgaben automatisierst, wie E-Mails versenden oder Tabellen aktualisieren, reichen die KI-Tools und Agenten von Make oft schon aus. Wenn du aber komplexe Entscheidungen automatisieren oder Workflows entwickeln willst, die im Laufe der Zeit lernen und besser werden, sind die KI-Agenten und RAG-Systeme von n8n genau das Richtige für dich.
Natürlich haben KI-Agenten auch ihre Schattenseiten. Manchmal halluzinieren sie und machen Fehler, die schwer zu steuern sind, weil die KI bei jeder einzelnen Anfrage unterschiedlich reagiert. Dadurch kommt es häufiger zu Fehlern als bei Workflows, die nicht auf KI-Agenten setzen.
Eine Faustregel: Überall dort, wo du einen Workflow automatisieren kannst, solltest du versuchen, möglichst auf KI zu verzichten, um Abläufe einfacher, zuverlässiger und günstiger zu machen. Denn jede KI-Anfrage kostet dich zusätzliches Geld, das an den KI-Modellanbieter geht.
2. Preise
Wenn du dich zwischen n8n und Make für deine Automatisierung entscheidest, spielt der Preis eine zentrale Rolle. Das gilt besonders, wenn du aufs Budget achtest oder skalieren willst. Beide Plattformen setzen auf unterschiedliche Preisstrategien, und ein genaues Verständnis hilft dir herauszufinden, was am besten zu deinem Portemonnaie und deinen Anforderungen passt.
n8n: Abrechnung pro Workflow-Ausführung
- So funktioniert es: n8n berechnet den Preis basierend auf Workflow-Ausführungen. Eine Ausführung zählt jedes Mal, wenn dein Workflow von Anfang bis Ende läuft – egal, ob manuell, zeitgesteuert oder extern ausgelöst. Es ist immer nur ein Zähler, unabhängig davon, wie viele Schritte im Workflow enthalten sind.
- Kostenlose Community Edition: n8n bietet ein echtes Highlight für Preisbewusste: Die kostenlose, selbst gehostete Community Edition. Du kannst sie herunterladen und auf deinem eigenen Server oder Rechner betreiben, komplett ohne Begrenzung der Ausführungen, Kernfunktionen oder Nutzung. Der Nachteil: Für die Einrichtung brauchst du technisches Know-how (z. B. mit Docker oder einem Hosting-Service), und du bist selbst für die Wartung verantwortlich.
Kostenpflichtige Pläne (Cloud):
- Starter: 24 $/Monat – 2.500 Workflow-Ausführungen.
- Pro: Höhere Tarife mit steigenden Ausführungslimits.
- Enterprise: Unbegrenzte Ausführungen verfügbar.
Kostenbeispiel: Wenn du einen Workflow 50 Mal pro Tag (1.500/Monat) mit jeweils 10 Schritten laufen lässt, zählt das bei n8n trotzdem nur als 1.500 Ausführungen im Monat und passt ins Starter-Paket für 24 $/Monat.
Die Preisstruktur von n8n eignet sich besonders für technisch versierte Nutzer, die eine kostenlose Self-Hosting-Lösung suchen, oder für Unternehmen mit hohem Volumen, bei denen sich die Abrechnung pro Ausführung gegenüber einer Abrechnung pro Schritt auszahlt.
Make: Abrechnung pro Credit
- So funktioniert es: Make setzt auf ein fein granulareres Modell und berechnet nach Credits. Ein Credit ist dabei jeder einzelne Schritt in deinem Workflow, zum Beispiel ein Trigger, eine Aktion oder eine Datenumwandlung. Ein Workflow mit mehreren Schritten verbraucht pro Durchlauf entsprechend mehrere Credits – je komplexer, desto teurer. Einige KI-Schritte kosten sogar mehr als einen Credit.
- Kostenlose Version: Make hat ein kostenloses Kontingent mit 1.000 Credits im Monat und bis zu zwei aktiven Workflows. Ideal zum Testen oder für kleinere Automatisierungen. Allerdings ist das Limit bei häufigen oder mehrschrittigen Workflows schnell erreicht.
Kostenpflichtige Pläne:
- Core: 9 $/Monat (jährlich) oder 10,59 $/Monat – 10.000 Credits.
- Pro: 16 $/Monat (jährlich) oder 18,82 $/Monat – 10.000 Credits/Monat.
- Teams: 29 $/Monat (jährlich) oder 34,12 $/Monat – 10.000 Credits/Monat + Kollaborationsfunktionen.
- Enterprise: Individuelle Preise – Unbegrenzte Credits (nach Absprache).
Kostenbeispiel: Der gleiche Workflow (50 Durchläufe/Tag mit 10 Schritten) verbraucht bei Make 15.000 Credits/Monat. Das passt in den Core-Plan mit 20.000 Credits für 16 $/Monat. Das ist vergleichbar mit den Cloud-Preisen bei n8n.
Die Preisstruktur von Make ist ideal für alle, die eine komplett gemanagte Plattform wollen und eher einfache, überschaubare Automatisierungen mit wenigen Schritten bevorzugen.
Warum es wichtig ist, das zu wissen
Wer diese Preismodelle versteht, kann Kosten, Skalierung und den eigenen Technik-Comfort besser abwägen:
- Kosten vs. Skalierung: Bei großer Automatisierungslast wird die Abrechnung pro Credit bei Make schnell teuer, besonders bei komplexen Workflows. n8n bietet mit der Abrechnung pro Ausführung oder der kostenlosen, selbst gehosteten Version mehr Wert für große oder komplizierte Setups.
- Technik-Comfort: Die Gratis-Version von n8n ist unschlagbar, erfordert aber Kenntnis bei Installation & Pflege. Wer lieber auf Serververwaltung verzichtet, fährt mit den Plug-and-Play-Plänen von Make gut und bekommt Bequemlichkeit für einen günstigen Einstiegspreis.
- Flexibilität: n8n belohnt dich dafür, ganze Workflows zu optimieren (da nur Ausführungen zählen), während Make dich dazu anregt, einzelne Schritte so effizient wie möglich zu gestalten. Welche Variante sich „freier“ oder „eingeschränkter“ anfühlt, hängt von deinem Automatisierungsstil ab.
Wer gewinnt für Preisbewusste?
Hier hat n8n die Nase vorn – dank der kostenlosen Community Edition. Wer Zeit in die Einrichtung investieren will, bekommt unbegrenzte Automatisierungen komplett kostenlos. Insgesamt bietet n8n mehr Gegenwert für komplexe und umfangreiche Workflows, während Make bei einfachen, selten ausgeführten Automatisierungen kostengünstiger ist.
Wer sich für die Cloud-Variante entscheidet, muss etwas genauer hinschauen.
Für n8n Preise entscheiden, wenn:
- Du komplexe Workflows mit vielen Schritten hast (es wird immer nur eine Ausführung gezählt, egal wie viele Schritte).
- Du planbare Kosten bei hohem Automatisierungsvolumen brauchst.
- Deine Workflows werden oft ausgelöst und beinhalten viele Aktionen.
Für Make Preise entscheiden, wenn:
- Deine Workflows sind einfach und haben nur wenige Schritte (weniger Credit-Verbrauch).
- Du automatisierst nur wenig oder gelegentlich.
- Du suchst den niedrigsten Einstiegspreis (9 $/Monat vs. 24 $/Monat).
Versteckte Kosten, die du beachten solltest
- n8n self-hosted: VPS-Hosting (5–10 $/Monat), Einrichtung, Wartungsaufwand.
- Make: Credits werden bei Triggern mit Polling schnell verbraucht (jede Prüfung auf Änderungen kostet Credits, auch wenn nichts passiert), KI-Module verbrauchen zusätzlich Credits.
- Beide: Kosten für Drittanbieter-Services (APIs, Apps, die du einbindest).
Profi-Tipp: Erstelle einen Beispiel-Workflow auf beiden Plattformen und nutze die eingebauten Rechner, um die monatlichen Kosten vor einer Entscheidung abzuschätzen
3. Benutzerfreundlichkeit
Wenn du dich zwischen Make und n8n für Automatisierungen entscheidest, ist einer der wichtigsten Faktoren die Benutzerfreundlichkeit. Make setzt ganz klar auf eine einsteigerfreundliche No-Code-Erfahrung, während n8n technische Flexibilität bietet, die vor allem für Nutzer mit etwas mehr Know-how interessant ist.
Make: No-Code-Simplicity in Perfektion
Make ist für alle gemacht, die Automatisierung ohne großen Aufwand wollen. Das Design setzt voll auf Zugänglichkeit:
- Visueller Workflow-Builder: Stell dir vor, du ziehst bunte Blöcke per Drag & Drop zusammen, um einen Workflow zu bauen. Genau das ist Make. Trigger, Aktionen und Apps lassen sich in einer übersichtlichen, linearen Ansicht verbinden, die auch für Automatisierungs-Einsteiger gut verständlich ist.
- Vereinfachte Datenzuweisung und Funktionen: Daten zwischen Schritten weitergeben? Einfach im Dropdown auswählen, ganz ohne Code. Text anpassen oder Zahlen berechnen? Dafür gibt es fertige Funktionen, die du direkt nutzen kannst.
- Geführte Erfahrung: Make lässt dich nie im Dunkeln stehen. Mit Onboarding-Tutorials, Tooltips und einer selbsterklärenden Oberfläche findest du superschnell rein.
n8n: Technische Flexibilität
n8n setzt eher auf Power und Kontrolle, was aber auch eine steilere Lernkurve bedeutet:
- Node-basierte Oberfläche: Workflows in n8n bestehen aus miteinander verbundenen Nodes – wie ein Flussdiagramm auf Steroiden. Das Prinzip ist intuitiv, wenn du dich einmal daran gewöhnt hast, aber beim Einstieg brauchst du vielleicht etwas Geduld.
- Anpassung und Codefreundlichkeit: Hier spielt n8n seine Stärken aus. Du kannst eigenen JavaScript-Code in Code-Nodes schreiben, mit Expressions dynamische Daten verarbeiten oder sogar komplett eigene Nodes bauen. Das ist ein Spielplatz für alle, die gerne tüfteln.
- Weniger an die Hand genommen: n8n bietet eine tolle Dokumentation und eine hilfsbereite Community, ist aber nicht ganz so einsteigerfreundlich wie Make. Hier heißt es: selbstständig reindenken und ausprobieren.
Warum das wichtig ist
Dein technischer Hintergrund sollte deine Wahl beeinflussen:
- Nicht-Coder: Make ist ein sicherer Hafen. Mit dem No-Code-Ansatz kannst du stabile Automatisierungen bauen, ohne jemals eine Zeile Code schreiben zu müssen. Es fühlt sich an wie eine Plug-and-Play-App – intuitiv und schnell zugänglich.
- Entwickler: n8n ist dein Spielplatz. Hier kannst du eigene Logik skripten, spezialisierte Tools integrieren und jedes Detail feinjustieren. Es ist wie ein Code-Editor, nur eben visuell und trotzdem flexibel.
Das falsche Tool kann schnell Frust bedeuten. Nicht-Coder gehen in n8n leicht unter, Entwickler fühlen sich bei Make mitunter eingeschränkt. Such dir die Plattform, die zu deinem Können passt – das erspart dir einiges an Ärger.
4. Integrationen
Integrationen sind die Verbindungen, mit denen Plattformen wie n8n und Make mit deinen Lieblings-Apps sprechen können – also etwa Google Drive, Slack oder dein CRM. So kannst du Workflows über dein ganzes Tech-Stack hinweg effizient gestalten. Die wichtigsten Unterschiede zwischen n8n und Make liegen in der Anzahl der nativen Integrationen und im Aufwand bei der Einrichtung.
Make: Mehr Integrationen, weniger Aufwand
Make liegt mit über 3.000 nativen Integrationen klar vorn. Die riesige Bibliothek deckt beliebte Tools wie Google Drive, Shopify und Salesforce ab und bietet auch viele Nischen-Apps. Dieser große Umfang ist ein echter Vorteil, wenn du mehrere Dienste gleichzeitig nutzen möchtest.
- Einfache Einrichtung: Apps zu verbinden ist fast mühelos. Zum Beispiel: Google Drive verknüpfst du in wenigen Klicks – App auswählen, mit deinem Google-Konto authentifizieren und schon kannst du losautomatisieren. Keine API-Keys oder technisches Expertenwissen nötig.
- Warum das überzeugt: Durch die große Auswahl und die unkomplizierte Einrichtung ist Make ideal, wenn du deine Tools schnell verknüpfen willst – gerade für Automatisierungen im Marketing, für Produktivität oder auf E-Commerce-Plattformen.
n8n: Wachsende Bibliothek, mehr Konfiguration
n8n bringt es auf mehr als 1.200 native Integrationen – eine solide, aber kleinere Auswahl im Vergleich zu Make. Allerdings wächst die Bibliothek stetig weiter, da eine aktive Open-Source-Community regelmäßig neue Optionen einbringt.
- Herausforderungen bei der Einrichtung: Die Konfiguration kann etwas aufwändiger sein. Google Drive einzurichten, kann zum Beispiel bedeuten, dass du OAuth-Zugangsdaten manuell eintragen oder in der Dokumentation nachlesen musst. Es ist machbar, aber nicht ganz so Plug-and-Play wie bei Make.
- Der Kompromiss: Was n8n an Quantität fehlt, macht es durch Flexibilität wett. Als Open-Source-Plattform kannst du Integrationen anpassen oder eigene bauen – ein großer Vorteil für technisch Versierte oder Nutzer mit weniger verbreiteten Apps.
Beide Plattformen unterstützen eigene Integrationen via APIs (Make’s HTTP Request Modul und n8n’s HTTP Request Node). Diese Flexibilität garantiert, dass du nicht auf die native Liste beschränkt bist, erfordert aber mehr Aufwand und Know-how
5. Trigger
In der Automatisierungswelt sind Trigger der Startschuss. Sie stoßen deine Workflows an – zum Beispiel, wenn eine neue E-Mail in deinem Posteingang landet, ein Formular ausgefüllt wird oder ein bestimmter Zeitpunkt erreicht ist. Beim Vergleich von n8n und Make zeigen sich bei den Triggern grundlegende Unterschiede: Flexibilität vs. Geschwindigkeit. n8n bietet dir eine Spielwiese voller Trigger-Möglichkeiten, während Make auf sofortige und schlanke Ausführung setzt. Schauen wir uns an, wie diese Unterschiede deinen Automatisierungs-Workflow beeinflussen.
n8n: Flexibilität mit mehreren Triggern
n8n gibt dir jede Menge Optionen. Die Plattform ist für alle gemacht, die bestimmen wollen, wie ihre Workflows starten.
- Mehrere Trigger in einem Workflow: Bei n8n musst du dich nicht auf einen einzigen Auslöser beschränken. Du kannst einen Workflow starten lassen – zum Beispiel durch das Absenden eines Formulars oder einen manuellen Button-Klick. So brauchst du weniger separate Workflows und kannst thematisch verwandte Aufgaben leichter bündeln.
- Praktische eingebaute Trigger: n8n bringt direkt nützliche Trigger mit – etwa Button-Klicks für manuelles Testen, Chatnachrichten für die Team-Kommunikation oder eigene Formulare für schnellen Datenzugriff. Perfekt fürs Prototyping oder einzelne Automatisierungen, ganz ohne externe Apps.

n8n Workflow mit mehreren Triggern
Make: Single-Trigger-Ansatz
Make setzt auf einen schlanken Ansatz. Hier steht Einfachheit im Vordergrund, bringt aber auch eine wichtige Einschränkung mit sich.
- Ein Trigger pro Workflow: Make bleibt konsequent. Jeder Workflow hat einen Trigger, ohne Ausnahmen. Möchtest du einen Workflow durch mehrere Ereignisse starten (zum Beispiel verschiedene Formulare)? Dann brauchst du mehrere Workflows oder musst mit cleveren (und vielleicht etwas chaotischen) Umwegen wie HTTP-Requests arbeiten.
- Einfache Planung: Auch geplante Trigger sind bei Make einfach einzurichten. Du kannst festlegen, dass sie alle 15 Minuten (oder in jedem beliebigen Intervall) ausgeführt werden – ganz ohne komplizierte Cron-Ausdrücke. Das ist ideal für alle, die einfach wollen, dass es funktioniert.

Make.com Single-Trigger-Workflow
Technisch versierte Nutzer können diesen Nachteil durch Webhooks umgehen, um Multi-Trigger-Szenarien zu ermöglichen
6. Testing und Debugging
Im Bereich Automatisierung bedeutet Testing, dass du sicherstellst, dass deine Workflows wie geplant funktionieren, bevor sie live gehen. Debugging wiederum hilft dabei, Probleme zu finden und zu beheben, wenn mal etwas nicht rund läuft. Beides ist entscheidend, um zuverlässige Automatisierungen zu bauen – aber n8n und Make gehen ganz unterschiedlich an die Sache heran.
n8n macht den Prozess mit leistungsstarken, flexiblen Tools besonders effizient, während Make hier eher auf Einfachheit, aber mehr Handarbeit setzt. Hier siehst du, wie beide Plattformen abschneiden – und warum dir der Ansatz von n8n bei Einrichtung und Fehlerbehebung viel Zeit und Frust ersparen kann.
n8n: Effizientes Testing und zentrales Fehlermanagement
n8n legt großen Wert darauf, Testing und Debugging so einfach wie möglich zu machen. Es gibt Features, mit denen du schnell iterieren und Fehler präzise steuern kannst.
- Pinndaten und Mock-Daten: Testen in n8n ist dank Pinndaten und Mock-Daten super einfach. Mit Pinndaten kannst du bestimmte Eingaben bei einem Modul „festpinnen“ und diesen Teil deines Workflows immer wieder testen – ganz ohne den gesamten Workflow neustarten zu müssen. Es ist, als würdest du dein Lieblingsbuchzeichen immer griffbereit haben. Mock-Daten ermöglichen dir, Eingaben spontan zu simulieren oder zu verändern. Perfekt, um ungewöhnliche Fälle oder Szenarien durchzuspielen, die nicht täglich auftreten.
- Globale Fehler-Trigger: Mit den globalen Fehler-Triggern von n8n haben Fehler kaum eine Chance. Du kannst einen einzigen Error-Workflow bauen, der Probleme aus allen Automatisierungen abfängt. Die individuelle Fehler-Konfiguration für jeden einzelnen Workflow entfällt. Das fühlt sich an wie ein zentraler Tower, von dem aus du alle Flüge in deinem Luftraum steuerst.
- Umfangreiches Debugging: Wenn etwas schiefläuft, liefert n8n detaillierte Fehlerprotokolle und Stacktraces. So kannst du Probleme schnell und präzise aufspüren. Extra-Tipp: Du kannst die Logs sogar in Tools wie ChatGPT einfügen und dir direkt Lösungsvorschläge holen.
Wem es besonders gefällt: Das Testing- und Debugging-Toolkit von n8n ist ideal für alle, die komplexe Workflows oder viele Automatisierungen managen. Wer sich mit technischen Details wohlfühlt, findet hier den perfekten Spielplatz.

n8n`s globaler Fehler-Trigger
Make: Einfach, aber mit Handarbeit
Make verfolgt beim Testen und Debuggen einen unkomplizierten Ansatz. Es ist leicht verständlich, erfordert aber mehr manuelles Zutun und bietet weniger Einblick, wenn mal etwas schiefläuft.
- Manuelle Test-Workarounds: Das Testen in Make ist nicht so komfortabel wie bei n8n. Ohne festgelegte oder simulierte Daten musst du Workflows oft manuell auslösen oder dir mit Lösungen wie dem Parsen von JSON behelfen, um Eingaben zu simulieren. Es funktioniert, läuft aber nicht immer ganz reibungslos.
- Fehlerbehandlung pro Modul: Fehlerbehandlung erfolgt hier Schritt für Schritt. Jedes Modul in deinem Workflow braucht eine eigene Einrichtung für Fehler. Bei einfachen Automatisierungen passt das, bei komplexeren Abläufen wird es schnell mühsam.
- Basis-Debugging: Das Debugging in Make ist zwar direkt, aber wenig detailreich. Du bekommst einen Hinweis, wenn etwas nicht klappt, aber die Fehlermeldungen bleiben oft vage. Dann musst du selbst etwas tiefer nachforschen. Es ist leicht zugänglich, aber nicht immer sofort hilfreich.

Fehlerbenachrichtigungs-Workflow auf Workflow- und Modulebene in Make
Warum Testing- und Debugging-Tools wichtig sind
Effizientes Testing und Debugging sind die stillen Helden der Automatisierung. Sie bewahren dich vor endlosen Trial-and-Error-Schleifen und sorgen dafür, dass deine Workflows stabil laufen, ohne dass du ständig aufpassen musst.
- Zeitersparnis: Die Pinndaten und Mock-Daten von n8n ersparen dir lästige Wiederholungen beim Setup. So kannst du schnell und oft testen. Mit den globalen Fehler-Triggern werden Korrekturen zentral gesteuert. Bei Make bist du dagegen auf manuelles Testen und Fehler-Setup in jedem Modul angewiesen – das wird bei komplexen Projekten schnell mühsam.
- Stressfreie Fehlerbehebung: Die detaillierten Fehlerprotokolle von n8n zeigen dir nicht nur das „Was“, sondern auch das „Warum“. So wird Troubleshooting viel einfacher. Bei Make sorgen einfach gehaltene Fehlermeldungen oft dafür, dass einfache Probleme zur Detektivarbeit werden.
n8n macht dir das Eingrenzen von Fehlern zusätzlich leichter: Dank der Ein-Klick-Deaktivierung einzelner Module kannst du gezielt Bereiche testen, ohne deinen ganzen Workflow zu zerlegen. In Make musst du dazu Module manuell entkoppeln – das ist vergleichsweise umständlich.
7. Funktionen und Anpassung
Bei Automatisierung sind Funktionen und Anpassungsmöglichkeiten das „geheime Extra“, das aus einfachen App-Verbindungen individuelle Workflows macht – genau so, wie du es brauchst. Egal, ob du Daten manipulierst, Bedingungen einbaust oder etwas vollkommen Eigenes integrierst: Hier zeigen Make und n8n ihren wahren Charakter.
Make setzt auf einfache, einsteigerfreundliche No-Code-Funktionen. n8n dagegen gibt dir die volle Power für eigene Scripts und KI-gestützte Flexibilität. Hier erfährst du, wie beide Plattformen abschneiden, warum es wichtig ist und welche Variante zu deinem Können und Bedarf passt.
Make: Einsteigerfreundliche Funktionen, kein Code nötig
Make macht Automatisierung für alle zugänglich – vor allem für diejenigen, die nicht programmieren wollen (oder können). Die Funktionen sind intuitiv, vorgefertigt und direkt einsatzbereit.
- Plug-and-Play-Funktionen: Make bietet eine Bibliothek an integrierten Funktionen für alltägliche Aufgaben wie Datumsformatierung, Mathematik oder Textmanipulation. Möchtest du einen Namen großschreiben oder einen Zeitstempel parsen? Einfach eine Funktion wie „toUpperCase()“ oder „parseDate()“ aus dem Dropdown wählen, Daten hinzufügen – fertig. Kein Coding nötig.
- Visuelle Logik im Workflow: Du willst Workflows je nach Bedingung verzweigen? Mit den Routern von Make legst du If/Then-Logik komplett visuell an – keine Skripte. Einfach Linien auf der Leinwand verbinden, fertig.
- Der Haken: Die Einfachheit hat ihren Preis. Custom Code wird von Make nicht unterstützt, du bist also auf die Vorlagen beschränkt. Wenn deine Idee mehr braucht, hast du Pech gehabt.
n8n: Volle Coding-Power und KI-Flexibilität
n8n setzt einen anderen Fokus und richtet sich an alle, die Kontrolle wollen und sich vor Technik nicht scheuen. Hier kannst du individuell gestalten – mit Code und KI als starkem Team.
- Eingebauter Code-Editor: In n8n schreibst du direkt im Code-Modul JavaScript. Damit sind eigene Funktionen, komplexe Datenformate und auch Verbindungen zu nicht unterstützten APIs möglich. Du willst einen String umdrehen oder eigene Berechnungen machen? Kein Problem, und das alles innerhalb der Plattform.
- KI-gestützte Automatisierung: n8n geht über klassischen Code hinaus und bietet KI-Funktionen, mit denen du schwierige Aufgaben löst. Zum Beispiel möchtest du eine Meetingzeit aus einer unstrukturierten E-Mail herauslesen? Die KI erledigt das für dich – ganz ohne starre Regeln. Wie ein smarter Assistent mitten im Workflow.
- Dynamische Expressions: Du bist noch nicht bereit für kompletten Code? Dann nutze das Expressions-System von n8n, um in jedem Feld kleine logische Abfragen einzubauen – quasi als Mini-Skripting für Fortgeschrittene. Das ist flexibel und nicht so einschüchternd wie pures JavaScript.
Warum Anpassung wichtig ist
Die Wahl zwischen Make und n8n hängt von zwei Dingen ab: deinem Können und deinem Bedarf an Anpassung. Darum ist dieser Bereich entscheidend:
- Passend zu deinem Level: Die No-Code-Funktionen von Make sind perfekt für alle, die gerade einsteigen oder an einer einfach zu bedienenden Lösung Interesse haben. Mit n8n hingegen kannst du – dank Code-Editor und KI – richtig tief eintauchen (wenn du willst).
- Bedarfsorientiert: Sind deine Automatisierungen einfach, z. B. Daten abgleichen oder formatierte E-Mails versenden? Dann reichen die Standardfunktionen von Make locker aus. Für spezielle, individuelle Workflows – wie das Parsen von unbekannten Formaten oder eigene API-Anbindungen – gibt dir n8n Flexibilität, die du sonst nirgends findest.
- Skalierung: Je mehr du (oder dein Unternehmen) kannst und brauchst, desto mehr wächst n8n mit. Make ist top für schnelle Setups, kann aber irgendwann an Grenzen stoßen, wenn die Komplexität steigt.
8. Datenverarbeitung
In der Automatisierung passiert die Magie bei der Datenverarbeitung. Aus rohen Daten werden verwertbare Ergebnisse – egal, ob du Text für Berichte bündelst oder wichtige Infos aus Dokumenten herausziehst. Wie eine Plattform mit Daten umgeht, kann deinen Workflow zum Erfolg führen oder ausbremsen.
Make und n8n haben hier sehr unterschiedliche Stärken: Make überzeugt bei der Textbündelung, n8n punktet mit integrierter Dokumentenextraktion. Hier findest du, was beide unterscheidet – und warum das gerade bei CRM-Management oder Dokumentenbearbeitung entscheidend ist.
Make: Meister der Textbündelung
Make ist besonders stark beim Sammeln und Bündeln von Text – stell dir das vor wie eine Daten-Mixtape. Mit dem Textaggregator-Modul sammelst du Infos aus verschiedenen Quellen oder Events und kombinierst sie zu einem einzigen, übersichtlichen Output. Das ist ideal, wenn du Daten zusammenfassen oder batchweise weiterverarbeiten willst.
- So funktioniert’s: Stell dir vor, du bist Salesmanager und möchtest jeden Tag eine E-Mail mit allen neuen Leads aus unterschiedlichen Formularen. Der Textaggregator von Make sammelt die Infos – Name, E-Mail, Firma – und packt alles in eine übersichtliche E-Mail. Kein Durchforsten Dutzender Nachrichten mehr.
- Warum es praktisch ist: Das Feature vereinfacht Workflows, bei denen du Berichte erstellst, Logs generierst oder Daten für weitere Prozesse aufbereitest. Und es ist super intuitiv: Aggregator ins Workflow ziehen, Felder zuweisen, zurücklehnen.
n8n: Eingebaute Dokumentenextraktion als Gamechanger
n8n ist unschlagbar bei der Dokumentenextraktion – insbesondere bei PDFs, die in der Automatisierung sonst gern zur Stolperfalle werden. Mit den eingebauten Tools kannst du gezielt Daten aus Dokumenten ziehen, ganz ohne externe Plugins oder komplexe Skripte. Make braucht hier meist externe Integrationen.
- So funktioniert’s: Eine Rechtsabteilung automatisiert die Vertragsprüfung? Mit n8n lässt sich ein Workflow bauen, der alle wichtigen Details – etwa Namen, Daten oder Klauseln – direkt aus hochgeladenen PDFs extrahiert. Wie die Nadel im Heuhaufen, die dir das Heu direkt selbst reicht.
- Warum es praktisch ist: PDFs sind überall – von Rechnungen über Verträge bis zu Lieferscheinen. Das händische Herauskopieren kostet nur Zeit. Mit n8n kannst du das ganz ohne Zusatztools erledigen und sparst viele Stunden. Make kann Dokumentenextraktion zwar mit Plugins, bei n8n ist die Lösung aber direkt integriert und damit einfacher sowie günstiger.
Warum Datenverarbeitung wichtig ist
Datenverarbeitung ist nicht nur Technik – sie ist das Rückgrat jeder wirklich intelligenten und maßgeschneiderten Automatisierung. Deshalb ist der Unterschied hier so wichtig:
- Task-Spezifik: Makes Textaggregation ist optimal für das Zusammenfassen und Weiterverarbeiten – zum Beispiel für Batch-Mails oder Berichte. n8n’s Dokumentenextraktion ist dagegen ideal, wenn du gezielt Infos aus Dateien ziehst.
- Effizienz: Mit Make entfällt das manuelle Zusammenführen von Daten aus mehreren Quellen. Bei n8n sparst du dir dank PDF-Support externe Tools und hältst deinen Workflow schlank.
- Skalierung: Makes Aggregator wächst problemlos mit deinen Datenmengen. n8n erspart dir mit der nativen Extraktion immer mehr Drittanbieter-Lösungen, je größer deine Anforderungen werden.
9. Workflow-Management
Im Bereich Automatisierung ist Workflow-Management die Kunst, Abläufe von Anfang bis Ende zu gestalten, umzusetzen und zu optimieren. Bei komplexeren Workflows – zum Beispiel mit Bedingungssprüngen, Datenzusammenführungen oder zeitlichen Verzögerungen – entscheidet das Angebot der Plattform über Erfolg oder Frust. Make und n8n bieten hier starke Werkzeuge, aber mit unterschiedlichen Spezialitäten: Make’s Router glänzen bei Mehrweg-Workflows, n8n überzeugt mit Merges, Loops und langen Pausen für anspruchsvolle Automatisierungen. Schauen wir uns an, wie diese Unterschiede dich im Alltag beeinflussen.
Make: Router für Multi-Path-Workflows
Die Router von Make sind das Herzstück des Workflow-Managements. Sie erlauben dir, einen Workflow in verschiedene Pfade aufzuspalten – je nach Bedingung, ohne dafür zig separate Automatisierungen zu bauen.
- Wie Router funktionieren: Nehmen wir mal die Automatisierung für Bestellungen. Über einen Router setzt du einen Pfad für Bestellungen über 100 $ (etwa: besondere Dankesmail), einen anderen für Bestellungen darunter (z.B. Standardbestätigung). Jeder Pfad kann seine eigenen Aktionen haben, wie unterschiedliche Datenbanken aktualisieren oder gezielte Benachrichtigungen senden.
- Warum es praktisch ist: Router sorgen für Ordnung – du konsolidierst komplexe Logik an einem Ort, statt für jede Bedingung eigene Workflows zu pflegen.
- Für wen: Perfekt für alle, die häufiger mehrere Szenarien mit nur einem Workflow bedienen wollen. Wenn deine Workflows oft verzweigen, sind Router eine echte Erleichterung.
n8n: Merges, Loops und lange Warteschritte für maximale Kontrolle
n8n setzt auf Werkzeuge für das Zusammenführen von Wegen, Wiederholungsschleifen und extrem lange Pausen. Optimal für Workflows, die sich anpassen, wiederholen oder über längere Zeiträume laufen sollen.
- Merges: Mit Merge-Nodes bringst du bei n8n mehrere Abläufe wieder zusammen. Beispielsweise lassen sich Daten aus unterschiedlichen Quellen (z. B. Webhooks und geplante Trigger) in einen Datenstrom führen – für das finale Reporting oder Sammel-E-Mails.
- Schleifen: Loops in n8n sind leistungsstark und flexibel. Du kannst Aktionen wiederholen lassen, bis eine Bedingung erreicht ist – ideal fürs wiederholte Abfragen einer API oder das Verarbeiten von Datenpaketen. Ein Beispiel: Webscraping – n8n springt automatisch von Seite zu Seite, bis alles abgeholt ist.
- Lange Warteschritte: Während Make Pausen auf maximal 300 Sekunden (5 Minuten) begrenzt, bietet n8n dir praktisch unbegrenzt lange Wartezeiten. Das ist perfekt für Automatisierungen, die sich über Wochen oder Monate ziehen – etwa monatliche Follow-up-Mails oder periodische Updates.
- Für wen: Für alle, die Workflows mit vielen Datenströmen, häufigen Wiederholungen oder langen Wartezeiten bauen. Wo das Bündeln, Wiederholen oder Verzögern gefragt ist, bietet n8n die flexibelste Lösung.
Warum Workflow-Management wichtig ist
Wie eine Plattform komplexe Workflows steuert, ist kein bloßes Technikdetail. Davon hängt ab, ob deine Automatisierung reibungslos und skalierbar läuft oder im Chaos endet. Darum zählt der Unterschied in der Praxis:
- Gestaltungsfreiheit: Mit Make’s Routern verzweigst du Workflows ganz einfach und hältst alles zusammen. n8n punktet dafür mit präzisem Zusammenführen und Wiederholen von Aktionen.
- Zeitersparnis: n8n’s lange Wartezeiten ersparen dir umständliche Bastellösungen (mehrere Kurzpausen hintereinander), während Make’s Router dir das Duplizieren von Workflows für unterschiedliche Szenarien abnehmen.
- Skalierung: Wenn deine Automatisierungen wachsen, machen Merges und Loops in n8n es leicht, mit steigender Komplexität klarzukommen. Make’s Router brauchen bei besonders vielen Sonderfällen unter Umständen zusätzliche Workflows.
10. Organisation
Wenn du mitten in der Automatisierung steckst, hängt vieles davon ab, dass deine Workflows ordentlich bleiben und genau dann einsatzbereit sind, wenn du sie brauchst. Sowohl n8n als auch Make nehmen sich dieser Herausforderungen an – allerdings auf unterschiedliche Weise.
Workflows organisieren
Stell dir deine Workflows wie einen Stapel Papier auf deinem Schreibtisch vor. Ohne System herrscht schnell Chaos. Make bietet dir in allen Plänen unbegrenzt viele Ordner. Ja, sogar in den günstigeren Varianten. Du kannst Ordner für Projekte, Kunden oder jedes andere System anlegen, das für dich sinnvoll ist. Es ist, als hättest du ein endloses Regal voller beschrifteter Ordner, sodass du auch bei Dutzenden oder Hunderten Workflows immer den Überblick behältst und alles schnell findest.

Make’s Ordnerverwaltung mit Workflow-Vorschau
Gleichzeitig geht n8n einen anderen Weg und beschränkt Ordner in niedrigeren Preiskategorien auf zwei, in der kostenlosen Version gibt es keine. Wenn du aufs Budget achtest und viele Workflows in einer Self-Hosting-Umgebung verwaltest, wird das schnell unübersichtlich. Für Nutzer mit wenigen Workflows ist das kein großes Problem, und die Suchfunktion von n8n hilft beim Durchsuchen. Wenn du deinen Plan nicht nur für dieses Feature upgraden möchtest, punkten die unbegrenzten Ordner von Make klar bei der Organisation

n8n’s Workflow-Liste
Workflows aktivieren
Einen Workflow zu aktivieren oder zu pausieren, sollte keine Schnitzeljagd sein. n8n löst das elegant mit einem Aktivierungsschalter direkt auf der Workflow-Seite. Ein Klick reicht – an oder aus, ganz unkompliziert. Es ist wie ein Lichtschalter, den du immer griffbereit hast, ideal für schnelle Änderungen oder wenn du dazu neigst, etwas zu übersehen.
Make schickt dich dagegen auf einen kleinen Umweg. Um einen Workflow zu aktivieren oder zu deaktivieren, musst du auf eine separate Seite wechseln. Das ist kein Weltuntergang, fühlt sich aber an, als müsstest du in einen anderen Raum gehen, um den Fernseher einzuschalten. Besonders, wenn du viele Workflows managst oder gerne mal einen Schritt vergisst, kann dieser zusätzliche Navigationsaufwand dich ausbremsen – und dazu führen, dass wichtige Automatisierungen im falschen Moment abgeschaltet bleiben.
Warum das praktisch ist
Wenn du eine große Sammlung an Workflows hast, sind die unbegrenzten Ordner von Make eine echte Rettung – so bleibt alles top organisiert. Liegen dir Geschwindigkeit und Einfachheit am Herzen oder vergisst du öfter Kleinigkeiten, sorgt der Aktivierungsschalter bei n8n für den nötigen Durchblick und spart Zeit sowie Fehler.
11. Support und Sicherheit/Compliance
Beim Aufbau kritischer Business-Automatisierungen sind Support-Qualität und Compliance im Bereich Sicherheit unverzichtbar. n8n und Make verfolgen hier völlig unterschiedliche Ansätze – geprägt durch ihre Deployment-Modelle und die Zielgruppe.
Support: Community vs. Full Service
Make bietet strukturierten Support in allen Tarifen: E-Mail-Support in kostenpflichtigen Plänen, Prioritätssupport bei Pro/Teams und 24/7 dedizierte Account Manager im Enterprise-Bereich. Das spiegelt den Fokus auf nicht-technische Nutzer wider, die mehr Unterstützung benötigen.
n8n setzt vor allem auf die Community. Nutzer von Self-Hosting greifen auf Discord und Foren zurück (kein offizieller Support), während Cloud-Kunden je nach Tarif E-Mail-Support bekommen. Im Enterprise-Tarif gibt es einen dedizierten Account Manager und SLAs. Die Community ist sehr aktiv, besonders für technische Fragen, und auf Plattformen wie LinkedIn und X sind viele n8n-Vorlagen im Umlauf.
Sicherheit und Compliance: Cloud vs. Self-Hosted-Kontrolle
Make (nur Cloud) kümmert sich um die komplette Sicherheitsinfrastruktur. SOC 2 Typ II und DSGVO-Konformität, Datenverschlüsselung, SSO (Enterprise), 2FA und RBAC (Teams/Enterprise) sind verfügbar. Du hast die Wahl zwischen Datenregionen in der EU und den USA.
Der Haken: Du musst Make deine Daten anvertrauen – bei sehr regulierten Branchen oder strikten Data-Residency-Anforderungen kann das ein No-Go sein.
n8n bietet dir maximale Flexibilität beim Betrieb. Self-Hosted garantiert dir volle Datenkontrolle, air-gapped Deployments, eigene Sicherheitsrichtlinien und durchgängige Audit-Trails. Das ist ideal für datenschutzbewusste Branchen wie Gesundheit, Finanzen oder Regierung. Der Nachteil: Du bist selbst verantwortlich für Updates, Security, Backups und Notfallwiederherstellung.
n8n Cloud bietet vergleichbare Compliance (SOC 2, DSGVO, SSO, 2FA, RBAC) wie Make, mit mehr technischer Kontrolle und der Option, später zu Self-Hosting zu wechseln.
Warum Support und Sicherheit wichtig sind
- Support: Bei Make gibt es schnellere Lösungen für nicht-technische Nutzer durch klassischen Support. n8n punktet mit einer aktiven Community, allerdings kann es bei Problemen auch mal dauern – besonders für technisch weniger versierte Nutzer.
- Compliance: Make macht Compliance einfach, schränkt aber die Kontrolle ein. Mit n8n Self-Hosted hast du volle Kontrolle, brauchst aber Know-how in IT/DevOps.
- Datenhoheit: Make bietet nur eingeschränkte Auswahl bei Datenregionen. Mit n8n Self-Hosted kannst du überall deployen und auch strengste Anforderungen an die Datenresidenz erfüllen.
Beispiele aus der Praxis
- Unternehmen im Gesundheitswesen mit HIPAA-Anforderungen wählen n8n Self-Hosted für komplette Datenkontrolle.
- E-Commerce-Unternehmen entscheiden sich für Make, um PCI-Compliance und schnellen Support einfach zu bekommen.
- Fintech-Startups teilen sich zwischen n8n Self-Hosted (maximale Kontrolle) oder Enterprise-Cloud (gemanagte Infrastruktur mit starker Compliance).
Make ist ideal für Teams ohne eigenes IT-Know-how, die Sicherheit lieber komplett abgeben. n8n ist perfekt für regulierte Branchen oder Firmen mit hohen Sicherheitsanforderungen und technischem Background zur Verwaltung der Infrastruktur.
Zusammenfassung
Nachdem wir die Details von n8n und Make beleuchtet haben, ist es Zeit für das Fazit.
Wie sich n8n und Make unterscheiden
- 1KI-Fähigkeiten
- n8n führt mit fortgeschrittenen KI-Agenten und Retrieval Augmented Generation (RAG). Ideal für alle, die Automatisierung an die Grenzen bringen möchten. Make bietet einfachere KI-Tools und Agenten, kommt aber bei der Tiefe nicht an n8n heran
- 2Preise
- n8n’s kostenlose Community Edition und ausführungbasierte Preise sind ein echtes Schnäppchen für Sparfüchse. Make’s Credit-basiertes Preismodell kann bei aktiven Workflows schnell teuer werden. Make ist nur günstiger, wenn du viele einfache Workflows mit wenigen Modulen (Schritten) hast
- 3Benutzerfreundlichkeit
- Make glänzt mit seiner Drag-and-Drop-No-Code-Oberfläche – perfekt für Einsteiger. n8n tauscht etwas Einfachheit gegen eine steilere Lernkurve und mehr Flexibilität
- 4Integrationen
- Make ist mit 3.000+ nativen Integrationen und nahtloser Einrichtung führend. n8n’s 1.200+ Integrationen wachsen stetig weiter und lassen Raum für eigene Lösungen
- 5Trigger
- n8n bietet mehrere Trigger pro Workflow für maximale Flexibilität. Make bleibt bei einem Instant-Trigger pro Flow und setzt auf Geschwindigkeit statt Auswahl
- 6Testing und Debugging
- n8n überzeugt mit Pinndaten/Mock-Daten, globalen Fehler-Triggern und detaillierten Logs – das macht Testing und Fixes bei komplexen Workflows deutlich schneller. Make’s manuelles Testen und Fehlerbehandlung pro Modul sind einfacher, erfordern aber mehr Zeit und geben weniger Einblick
- 7Funktionen
- n8n’s Code-Editor und KI-Funktionen richten sich an Tüftler. Make punktet mit vorgefertigten Funktionen für schnelle Ergebnisse
- 8Datenverarbeitung
- Make ist stark bei der Textaggregation (Datenbündelung in einem Output). n8n überzeugt mit eingebauter PDF-Extraktion
- 9Workflow-Management
- Make’s Router verwalten mehrere Pfade übersichtlich. n8n’s Merges, Loops und Wartezeiten lösen komplexe Abläufe mit Leichtigkeit
- 10Organisation
- Make bietet unbegrenzte Ordner in allen Tarifen für übersichtliches Workflow-Management – ideal für mehrere Projekte. n8n begrenzt Ordner in niedrigeren Stufen (keine im Free-Plan), was die Organisation erschweren kann
Entscheidungsratgeber: Welche Plattform passt zu dir?
Wenn du bereits tief in einer der beiden Plattformen steckst, lohnt sich ein Wechsel meist nur, wenn die andere Lösung für deinen Anwendungsfall einen echten Gamechanger bietet. Startest du aber ganz neu, hängt deine Wahl von deinem Können, deinen Zielen und deinem aktuellen Setup ab. Hier die Übersicht:
Wähle Make, wenn:
- Du Einsteiger oder No-Coder bist und eine intuitive, visuelle Plattform suchst.
- Du sofortige Trigger für Echtzeit-Aufgaben brauchst (z. B. Apps direkt synchronisieren).
- Du Wert auf viele native Integrationen legst und möglichst wenig Aufwand bei der Einrichtung willst.
- Operation-basiertes Preismodell für dich okay ist und du den Verbrauch im Blick behältst.
Wähle n8n, wenn:
- Du technisch bist oder dich für KI interessierst und Lust auf Custom Code sowie Features wie KI-Agenten hast.
- Du das kostenlose Community-Tier nutzen oder ein Preismodell willst, das nach Workflows und nicht nach Operationen skaliert.
- Du flexible Trigger, Dokumentenextraktion oder komplexe Flow-Steuerung brauchst.
- Du bereit bist, dich in eine etwas steilere Lernkurve einzuarbeiten, um am Ende mehr Power nutzen zu können.
Bleib bei deiner aktuellen Plattform, wenn:
- Du mit n8n oder Make schon weit gekommen bist und zufrieden bist. Ein Wechsel kostet Zeit und Energie – wirklich sinnvoll ist das nur, wenn die andere Lösung ein echtes Problem löst.
Kannst du dich nicht entscheiden? Probiere beide aus! Der kostenlose Plan von Make und die Community Edition von n8n machen das Testen ganz ohne Risiko möglich. Bau dir einen Workflow, der deinem Alltag entspricht, und schau, welche Plattform besser zu dir passt.
FAQ
Ist Make oder n8n günstiger
Ist Make oder n8n günstiger
Es kommt auf die Komplexität und das Volumen deiner Workflows an. Wenn du selbst hostest, punktet n8n mit seiner kostenlosen Community Edition. Hier bekommst du unbegrenzte Ausführungen (du zahlst nur etwa 5 bis 10 Dollar pro Monat für das Server-Hosting).
Bei Cloud-Lösungen startet Make ab 9 Dollar pro Monat, während n8n bei 24 Dollar monatlich liegt. Allerdings rechnet Make nach Credits ab (bestimmte Schritte können mehr als einen Credit kosten), während n8n pro Ausführung abrechnet – egal wie viele Schritte enthalten sind. Dadurch wird n8n für komplexe Workflows mit vielen Aktionen meist günstiger.
Ein Workflow, der täglich 50 Mal mit 10 Schritten durchläuft, kostet dich bei n8n 24 Dollar im Monat. Bei Make benötigst du dafür das 16-Dollar-Paket. Rechne am besten mit deinen eigenen Anforderungen: Zähle, wie oft deine Workflows laufen und wie viele Schritte sie haben, dann kannst du die tatsächlichen Kosten vergleichen.
Sollte ich Make oder n8n lernen
Sollte ich Make oder n8n lernen
Lerne Make kennen, wenn du Marketing machst, als Business Analyst arbeitest oder ohne technischen Hintergrund schnell automatisieren möchtest. Mit der Drag-and-Drop-Oberfläche und über 3.000 Integrationen baust du in wenigen Stunden nützliche Automatisierungen.
Entdecke n8n, wenn du Entwickler oder technisch versiert bist und Wert auf Flexibilität legst. Du erweiterst deine Fähigkeiten in JavaScript, API-Integrationen und KI-Agenten-Entwicklung. n8n eignet sich außerdem für Automatisierungen in regulierten Branchen, bei denen Selbsthosting wichtig ist.
Starte am besten mit dem kostenlosen Plan von Make, um erste Erfahrungen zu sammeln, und schau dir dann die Self-Hosting-Option von n8n für mehr Kontrolle an.
Ist Make leichter als n8n
Ist Make leichter als n8n
Ja, Make ist für Einsteiger deutlich einfacher. Die bunte Oberfläche bietet vorgefertigte Funktionen, visuelle Router und einfache App-Verbindungen – ganz ohne Programmieren. Geführte Tutorials begleiten dich und du baust deine ersten Workflows in wenigen Minuten.
n8n hat eine etwas steilere Lernkurve, weil du mit einer node-basierten Oberfläche, manueller OAuth-Einrichtung und vielen Ausdrücken sowie Webhooks arbeitest. Aber Entwickler finden sich meist schnell zurecht, sobald die Grundlagen sitzen.
Make setzt auf Einfachheit und Geschwindigkeit, während n8n auf Leistung und Flexibilität ausgelegt ist.
Wie schneiden n8n und Make im Vergleich zu Zapier ab
Wie schneiden n8n und Make im Vergleich zu Zapier ab
Beide bieten für die meisten Nutzer ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis als Zapier. Zapier startet bei 19,99 Dollar pro Monat für 750 Aufgaben, während Make 10.000 Credits für 9 Dollar pro Monat und n8n 2.500 Ausführungen für 24 Dollar pro Monat bietet.
Make und n8n geben dir außerdem mehr visuelle Kontrolle und Transparenz als der lineare Workflow-Builder von Zapier. Make punktet bei der einfachen Bedienung und über 3.000 Integrationen, während n8n mit technischer Flexibilität überzeugt – inklusive Code-Support und Self-Hosting-Optionen, die Zapier nicht bietet.
Allerdings lässt sich Zapier vermutlich leichter nutzen als beide anderen Plattformen. Außerdem bietet Zapier aktuell die umfangreichste KI-Plattform mit modernen Tabellen-, Canvas- und App-Funktionen. Nicht zuletzt deckt Zapier mit mehr als 8.000 Integrationen die meisten Apps ab.
Mehr dazu findest du in unserem Vergleich n8n vs. Zapier.